Heute geht’s herzhaft zur Sache

kuchenWenn wir „backen“ hören, denken wir in erster Linie an Süßes wie Kuchen, Gebäck oder Plunder. Gerade darum geht es bei „Alles außer süß. Back’s dir herzhaft!“ aus der Fackelträger Edition von Anna Walz aber nicht. Finde ich persönlich sehr gut, denn auch wenn ich klassische Backbücher, Torten und Kuchen in Hülle und Fülle liebe, so macht es halt doch die Abwechslung aus. Aufgeteilt ist das Werk in „Knabbereien“, „Kleinigkeiten“, „Snacks“, „Belegtes“ sowie „Brot und Brötchen“. Klingt doch schon mal sehr lecker und auch die ersten Bilder in Form von Polaroids machen Lust auf Buch und Inhalt.  Weiterlesen

Kochst du noch oder gärt es schon?

fermSpätestens beim Sushi stößt man auch bei uns heutzutage auf Fermentiertes: „Kimchi“, also durch Milchsäuregärung haltbar gemachter Kohl. Ist nicht jedermanns Geschmack, aber durchaus interessant. Was man noch so alles fermentieren kann, verät „Fermentiert. Sauerkraut, Kefir, Kimchi und noch viel mehr“ von Charlotte Pike (Edel Books). Und dass sich hierfür offensichtlich wesentlich mehr Produkte eignen als man so annimmt, zeigt eindrucksvoll das Inhaltsverzeichnis, das „Obst & Gemüse“, „Joghurt & Labneh“, „Hülsenfrüchte“, „Backen mit Sauerteig“, „Getränke“ und „Eingemachtes“ listet.  Weiterlesen

Studis mögen’s schnell und simpel

studi kueche.jpgWenn man an Studentenküche denkt, dann fallen einem „Dosenravioli“, „Sandwich“ und „Pizza“ ein. Schnell muss es gehen, einfach sein und gut sättigen. Kulinarische Höhenflüge erwartet keiner. Dass es trotzdem auch ganz ohne „Convenience“ geht, beweist „Studentenküche quick and tasty“ von Pernilla Rönnlid und Lena Djuphammar erschienen beim Südwest Verlag. Die Autorinnen legen ihren Fokus darauf, dass die Gerichte schnell, einfach, lecker, gesund und kreativ sein sollen und nicht nur satt machen. Das klingt auf alle Fälle gut, wenn ich da an so manch kreative Kochkünste gewisser Studenten denke… („Ich lade dich zum Essen ein. Ich koche auch…“. Was es dann gab? Nudeln mit Rahmspinat. You see?!) Weiterlesen

Komm, vernasch mich …

naschSweets for my sweet, sugar for my honey – mit kleinen süßen Leckereien kriegt man doch nahezu jeden rum. Ob kleines Dnakeschön an die Kollegen, Bestechung bei den Freunden, Entschuldigung bei den Nachbarn – ein guter Grund findet sich doch immer. Aber auch ohne Grund, ist so ein Naschwerk doch eine gute Möglichkeit, seiner Umgebung einfach mal eine Freude zu machen. Mein neustes „Nachschlagewerk“ hierzu: „Meine kleine Naschboutique. Süßigkeiten selbst machen und verschenken.“ aus dem Bassermann Verlag. Wie es zu Thema passt, kommt das Cover farbenfroh und quirlig daher – bunte Freuden, ich komme. Weiterlesen

Bring den Garten rein, wir kochen ein!

marmIch hatte ja schon mehrfach angedeutet, dass mir dieses traditionelle Omabild mit dem Keller voller Marmelade, Schnaps, Likör, Gelee, eingelegten Früchten und mehr fehlt. Das mit dem selbst einkochen und endlich mal wieder so ein tolles Regal vor sich zu haben, ist daher für diesen und nächsten Sommer ein klar definiertes Ziel. Helfen sollen mir dabei „Edle Liköre & feine Schnäpse selbst gemacht!“ von Simone Edelberg sowie „Marmeladen & mehr“ von Kay-Henner Menge beide erschienen bei Bassermann. Beide mit einem ansprechenden Einband und der Hoffnung auf viele tolle Ideen, mit denen ich dann zu den nächsten Familienfesten alle in Hülle und Fülle beglücken kann. Weiterlesen

Superfoods zum Wegschlecken

supereis.pngEs gibt kaum eine Food-Gruppe, die in den letzten Monaten nicht irgendwie und irgendwo das Thema „Superfoods“ aufgegriffen hat. Sei es bei der veganen Ernährung, dem besten Frühstück für den Tagesstart, im Slowfood oder auch bei Low Carb. Kein Wunder also, dass es jetzt im Sommer (ja, auch wenn wir es nur manchmal merken, es ist Sommer) auch „SuperFoodEis“ geben muss. Herausgegeben hat das Werk von Kerstion Pooth und Astrid Saß der ZS Verlag und verspricht „Healthy Eating mit Wohlfühl-Rezepten. Gesund, fit und glücklich.“ Ich bin gespannt, was die beiden Lifestyle- und Fashion-Begeisterten sich da so haben einfallen lassen.  Weiterlesen

Mehr Beeren für alle

beereDa ja gerade Beerenzeit ist, also Erd-, Him-, Brom- und Heidelbeeren nahezu überall aus heimischem Anbau zu bekommen sind, widme ich mich mit „Beerenglück für Genießer“ aus der Edition Bassermann Inspiration von Karl Newedel genau diesen schönen Früchten. Eine Einleitung oder Einteilung gibt es nicht, stattdessen geht es direkt hinein ins beerige Vergnügen mit „Knusperschnittchen“ (Blätterteig mit Sahne-Erdbeer-Amaretto-Füllung und Pfirsich-Weißwein-Sauce) und „Milchreistorte“ (mit Krümelboden und Rhabarber-Erdbeer-Füllung). Weiterlesen

Ein System – kaum Variationen

smoothieIch geb ja zu, obwohl ich bei so allen Foodtrends mal mehr mal weniger aufmerksam werde und gegebenenfalls sogar selbst aufspringe, konnte mich eines (abgesehen von Paleo und vegan) noch so gar nicht vom Hocker hauen: Smoothies. Man püriert mal mehr mal weniger kreativ diverse Früchte zusammen und haut sich dann diese meist recht süße und recht kalorienhaltige Fruchtbombe rein. Ne, das muss nicht sein. Da esse ich mein Obst doch lieber so und werde dabei noch ein wenig satt und hab was zum Kauen zwischen den Zähnen. Die neuste Version „Smoothie Bowls“ dachte ich, könnte mir da doch entgegenkommen, da ich ja nicht nur Smoothie hab, sondern auch noch was zum Knabbern und Knuspern. Her also mit „Die besten Smoothie Bowls“ von Gabriele Redden, erschienen bei Bassermann.  Weiterlesen

Sind wir nicht alle ein bisschen bal(l)a?

balaganUms „verrückt sein“ geht es hier nicht, sondern vielmehr um das Balagane, also das „Durcheinander“ wie es die Autorin Haya Molcho in „Balagan! Rezepte aus der orientalischen Küche“ selbst übersetzt. Was sie damit  meint ist, dass sie und ihre Küche zahlreiche Wurzeln überall haben. Dabei kombiniert sie besonders gerne Süßes und Salziges, Warmes und Kaltes – und davon am liebsten ganz viel. Aufgeteilt ist das Buch in „Oriental Basics: Dips, Saucen & Co“, „Orientalische Begleiter: Salate & Suppen“, „Von der Hand in den Mund: Orientalische Snacks & Fingerfood“, „Drunter & Drüber: Fleisch & Fisch“, „Drunter & Drüber: Vegetarisch“ sowie „Süße Kindheitserinnerungen: Desserts & Drinks“. Die Auswahl der Rezepte kam zusammen, indem sich die Autorin eine Woche lang mit verschiedenen Generationen getroffen, gemeinsam gekocht und gegessen hat. Eine schöne Idee. Weiterlesen

Papa „kocht“ – äh bastelt Abendbrot

papaDass es heutzutage oftmals nicht mehr reicht, dem Kind Essen zu machen, sondern dieses auch noch in Form eines „Happings“ kredenzt werden muss, zeigen eindrucksvoll die sogenannten Bento-Boxen asiatischer Über-Mütter, die morgens mal eben zwei Stunden früher aufstehen, damit das Töchterchen Hello Kitty in der Brotbox hat oder der Sohnemann die Ninja Turtles.. In etwa in diese Richtung geht auch „#papamachtabendbrot. Ein Vorlese-Rezept-Buch für Väter und Mütter von Daniel Staffen-Quandt“ aus dem claudius Verlag. Da es sich hier aber eben um Papa handelt und nicht um eine übermotivierte asiatische Helikoptermutter mit Perfektionszwang gibt es hier den Käfer Konrad, den Grinsekäfer oder auch den verrückten Egon.  Weiterlesen