Buntes Glück – jetzt also doch

Macarons von Aurelie BastianEigentlich wollte ich einen großen Bogen um den Macaron-Cakepop-Whoopie-Kram machen. Viel zu bunt, viel zu aufwändig, viel zu trendig (und morgen bestimmt schon wieder verschwunden). Aber ich gebe zu: They got me. Aufwändig sind die Macarons nämlich nicht wirklich und alles, was kunterbunt und schrill ist, muss probiert werden. Das Buch von Aurélie Bastian ist die ideale Ausgangsbasis für alle, die sich bislang noch nicht an das farbenfrohe Gebäck getraut haben, es aber gerne würden. Im Gegensatz zu vielen Backbüchern, die ausschließlich auf die Optik setzen und statt mit frischen Produkten nur mit Aroma und Farbstoff zum Ziel kommen, wird hier mit Früchten, Gewürzen und natürlichen Aromen gearbeitet. Das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch gleich viel besser. Ein bisschen Geduld muss man ntürlich mitbringen, denn ohne die gibt es keine süßen kleinen Kekse, sondern große flatschige Kuhfladen. Die schmecken zwar auch, sehen aber nicht unbedingt so aus, dass man sie irgendwem vorsetzen möchte (es sei denn man behauptet, es sei eine ganz neue Form von cookies…). Mein erster Versuch mit Erdbeer scheitert gründlich – Schande über mein Haupt :D. In einem „Zwischen-Tür-und-Angel-noch-schnell“ – Backanfall beschließe ich, die vrogegebene Zeit ein wenig zu verkürzen, indem ich einen all-in-one-Teig mache. Der ist dann schon von Anfang an deutlich zu flüssig und verläuft auf dem Papier zu pinken großen Haufen. Die Creme gelingt zwar, aber die beiden mega Hälften gefüllt sehen immer noch – nunja- fragwürdig aus. Mit Dekoschrift und Perlen sieht das ganze zwar recht nett aus, an Macarons erinnert es aber leider so gar nicht. Geschmacklich bin ich zufrieden, aber das muss doch besser gehen?! Mit ein mehr Zeit, mehr Geduld und der Erinnerng an den letzten Versuch wage ich mich erneut an das Unterfangen und siehe da: es klappt. Sie haben die richtige Konsistenz, die richtige Größe und nach dem Backen vor allem auch auch nicht diese klebrige Unterseite der ersten Version. Mein Favorit bei Frau Bastian sind eindetig die Mojito-Maccarons. Ein bisschen weniger süß und ausgefallen. Die kommen auf alle Fälle wieder in den Ofen und auf den Tisch.

Anfängertauglichkeit: ☆☆☆
Alltagstauglichkeit: ☆☆☆
Geschenkqualität: ☆☆☆☆
Originalität: ☆☆

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Ein Kommentar zu “Buntes Glück – jetzt also doch

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