Dips adios, welcome Chutneys

relishKlar, Dips gehen immer und Rohkost auch. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, wollen wir im Winter doch statt frischer, quarkiger Dips und gesundem, figurbewusstem Gemüse lieber ein paar weiche, warme Chutneys zu Klösen, Gans und Co. Ich für meinen Teil bevorzuge bei kalten Temperaturen eben eher samtige weiche Texturen mit würzigen, winterlichen Aromen und die findet man oft in diesen eingekochten Leckereien. „Chutney, Pesto & Relish. Kleine feine Sachen“ von Usch von der Winden, erschienen im Fackelträger-Verlag, kommt da genau richtig und darf postwendend Einzug in meine Küche halten. Man sollte sich bei den Rezepten an die saisonalen Gegebenheiten halten, denn im Winter mit Erdbeeren arbeiten zu wollen, macht einfach wenig Sinn und so müssen ein paar der Vorschläge eben ein wenig warten. Auf das Rezept „Erdbeer-Minz-Chutney“ freue ich mich dann eben schonmal für den Sommer, ebenso wie auf  „Rhababer-Himbeer-Apfel-Chutney“. Der Großteil der Rezepte passt allerdings hervorragend zum Jahresende, wenn Äpfel, Pflaumen, Zucchine und Kürbis frisch vom Feld in den Geschäften zu bekommen sind. Weiterlesen

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Popcornkino? Kleines Kino!

popcornPopcorn, Nachos, Erdnussflips und Erdnüsse gehören für mich in die Kategorie „Knabberspaß/ Genussmittel“ und werden bevorzugt in Kombination mit Film und Fernsehen genossen. Dass man eine dieser Komponenten tatsächlich in die Rubrik „Nahrungsmittel“ stecken könnte, hätte ich jetzt eher nicht vermutet, doch da kannte ich auch noch nicht „Die fabelhafte Welt des Popcorns: Das etwas andere Gourmet-Kochbuch“. 40 popcornige Ideen rund um das Maiskorn liefert das Werk von Annerose Sieck aus dem Fackelträger-Verlag zusammen mit einem unterhaltsamen Intro über die kulturgeschichtliche Herkunft und Entwicklung des Corns (das ursprünglich nämlich gar nicht fürs Kino gemacht wurde…). Ein bisschen abartig ist das ja schon, sich ein ganzes Buch lang mit Popcorn zu beschäftigen, aber warum eigentlich nicht. Immerhin habe ich schonmal in einer meiner amerikanischen Krimireihen von einer Kommissarin gelesen, die sich diverse Popcornvariationen für den Fernsehabend kreiiert und es muss ja nicht alles schlecht sein, was aus Amerika kommt 😉 Weiterlesen

Farbrausch: Genuss für alle Sinne.

farbe1Genuss ist Kunst und Kunst ist Genuss. Ein gutes Gericht ist ein wahres Gedicht – in unserem Fall sind die Gerichte sogar Poesie.  Ich als Ästhet (das Auge isst eben bekanntlich mit) bin sofort auf den Titel „Kochen nach Farben. 12 Farben – 12 Menüs“  von Tatjana Reimann, Caro Mantke und Tim Schober, erschienen im Prestel Verlag, angesprungen. Ein erster Blick ins Buch erfüllt all meine Vorstellungen: Perfektion, Anmut, Klarheit.  Das Auge ist vollends befriedigt und schwelgt im harmonischen Farbrausch. Auf der einen Seite sieht man die sechs Bestandteile jedes Gerichts im fertigen Zustand, auf der gegenüberliegenden Seite erfährt man, worum es sich handelt. Schön, übersichtlich, ansprechend. Neben den Rezepten befinden sich im Anschluss daran auch jeweils Bilder der Zutaten im ursprünglichen Zustand, welche beweisen, dass hier nicht getrickst wurde und die Farben nicht von ungefähr kommen. Weiterlesen

Nicht nur für das Krümelmonster: ke:xs

kexsWer Knabberkram nicht mag, kann hier aufhören zu lesen, denn „ke:xs. süß, salzig, köstlich“ aus dem Brandstätter Verlag von Ilse König, Clara Monti und Inge Prader ist das ultimative Buch für alle Keksfreunde. Ilse König, die viel in der Welt herumgekommen ist, hat schnell erkannt: „Kekse haben immer Saison und passen zu jeder Gelegenheit.“ Dem kann ich mich nur anschließen. Ob morgens zum Frühstück ein knuspriger Vollkornkeks, mittags zum Kaffee eine süße Begleitung oder abends vor dem Fernseher eine herzhafte Variante – der Keks ist unkompliziert und extrem wandlungsfähig. Zudem kleckert er nicht, wird bei Sonne nicht flüssig und lässt sich hervorragend auf Vorrat herstellen und lagern. Warum also sollte der Keks seine Existenzberechtigung in erster Linie Weihnachten und dem Kaffeetrinken verdanken? Weiterlesen

homemade Fast Food

fastfoodWer kennt das nicht  –  man ist in der Stadt unterwegs und das Frühstück ist schon so lange her, dass sich der Magen mit einem lauten Grumbeln Gehör verschafft.  Die Lösung: Essen to go bzw. auf die Hand. Die Fülle dessen, was man da so alles geboten bekommt, hat sich in den letzten Jahren in multikultureller Hinsicht enorm erweitert. Klar, Schnitzelbrötchen und Currywurst, Fischbrötchen und Frikadelle kennen wir schon seit unserer Kindheit, aber „Langos“, „Falafel“ und „Samosas“  verbuchen wir immer noch unter „neu“. Statt zu klassischem „Deutschen FastFoods“ – sofern es so etwas gibt – greifen wir viel häufiger mittlerweile zu asiatischer, chinesischer, türkischer und natürlich amerikanischer FastFood-Küche.  Wie kulturell vielfältig und abwechslungsreich der Begriff „Fast Food“ ist, zeigt Pia Westermann in Ihrem bei G&U erschienenen Kochbuch „Fast Food At Home„. Weiterlesen