Hauptzutat? Liebe!

loveDavon, dass jedes Essen schmeckt, wenn man es nur mit Liebe zubereitet, ist Alexandra Palla, Autorin des Buches „Put a lot of love in it“ (edition styria) vollkommen überzeugt. Ein gutes Essen brauche weder das ultimative Rezept noch stundenlange Vorbereitung erklärt die Bloggerin und Mutter zweier Töchter, denn manchmal müsse es auch einfach schnell gehen. Daneben brauchen Pallas Rezepte auch keine Styling, kein Studio und kein künstliches Licht -aufgenommen wurde direkt während der Zubereitung oder dem Servieren live vor Ort. Neben Bildern diekt aus dem Leben gibt es zu jedem Rezept den passenden Text live aus dem Leben Pallas, der uns das Gericht erklär oder eine kleine Story dazu liefert. Im ersten Kapitel „knackfrisch“ finde ich diesen Stil noch etwas ungewohnt und holprig, zumal ich für Erdbeermilch „Mit Erdbeeren schmusen“ oder gebratene Paprike „Peperonata unplugged“ jetzt nicht unbedingt ein Rezept gebraucht hätte und wenn ihre Kinder als Belohnung für eine gute Leistung ein Eis wollen und stattdessen mindestens „Linsensalat“ bekommen, möchte ich bei ihr nicht das Kind sein. Linsensalat als höherwertigen Ersatz für ein Eis – hmmmm… nicht in meiner Welt. Weiterlesen

Wenn das Omelette Pfannekuchen, Palatschinke oder Crêpe heißt…

palat1Pfannekuchen kennt wohl jeder – dachte ich zumindest. Ich dachte aber auch, dass jeder unter Pfannekuchen das versteht, was meine Mama daheim als „Pfannekuchen“ auf den Tisch bringt. Bei uns sind Pfannekuchen immer herzhaft. Die süße Varainte lernte ich erst im Studium kennen und muss sagen: „Nee, das kommt an Mamas Pfannekuchen so gar nicht ran!“ Meine Mama ist aber auch wie sie selbst schon immer betont die „weltbeste-Pfannenkuchenmacherin“ – und ich gebe ihr recht. Pfannekuchen gibt es bei uns in erster Linie immer zum Spargel mit Soße und dazu noch Kartofffeln. Wobei ich auch immer dachte, dass alle Welt den Spargel so isst wie wir. Nicht in so langweiligen Stangen mit blöder Sauce Hollandaise, sondern in Stücke geschnitten in einer dicken weißen Soße gekocht, die aus dem Sud der zuvor gekochten Spargelabschnitte hergestellt wird… leckerst! Aber ihr merkt, ich schweife vom Thema ab. Also: Pfannekuchen. In der Lotte-Welt sind die relativ dick, schön gelb mit helbbraunen (manchmal auch eher sehr dunkelbraunen) runden Flecken und (leider) relativ fettig. Die werden nämlich in richtig viel Butter oder Margarine gebraten, damit sie diesen satten Farbton erhalten. Aber genug zu den weltbesten Pfannekuchen der weltbesten Pfannekuchenmacherin…
In meinem Brifkasten landet „Palatschinken & Co: Crêpes. Omeletten. Pancakes. Wraps.“Weiterlesen

Lasset die Spiele beginnen – aber erstmal Frühstück

weltAn der Frage, ob man frühstücken sollte und wenn ja, was, scheiden sich die Geister. Da gibt es die Verfechter, die morgens schon auf eine geballte Ladung Vitamine, Ballaststoffe und Sattmacher setzen, auf der anderen Seite die Asketen, die mit einer Tasse Kaffee rundum zufrieden sind und jegliches Frühstück als Belastung sehen. Ich selbst begnüge mich mit Milchkaffee und Joghurt und kann es nicht nachvollziehen, wenn man sich zum Brunchen trifft, um zwischen 10 und 14 Uhr nichts andres zu machen als sich vollzustopfen und unter Garantie viel mehr zu essen als unter normalen Umstände. „So frühstückt die Welt. Rezepte und Geschichten.“ von Melanie Jonas, Margitta Schulze Lohoff, Holger Talinski und Diana Müller (Delius Klasing Verlag) hat sich genau mit diesem Phänomen auseinandergesetzt und festgestellt, dass man in Deutschland mittlerweile so multikuturell ist, dass man gar nicht mehr ins Ausland reisen muss, um die für uns exotischen Essgewohnheiten andere Nationen kennenzulernen. Weiterlesen

Den Sommer im Herzen

sommerEs regnet, es stürmt, die Blumen auf meinem Balkon ertrinken, mein Kater schmollt, weil er nicht raus darf und ich wünsche mir nur eines: Sonne. Da das aber nicht auf Knopfdruck funktioniert, beame ich mich mit „Mediterrane Sommerküche für heiße Tage und beste Freunde.“ von Corinna Jausseran aus dem Bassermann Verlag zumindest gedanklich in die warme Jahreszeit. Schon der Einband macht Lust auf Meer und mehr – sind doch Melonen so ein eindeutiges Indiz dafür, dass es Zeit ist, die FlipFlops und Trägerkleidchen aus der Versenkung zu holen. Das Buch gliedert sich in die sieben Kapitel „Kleine Köstlichkeiten zum Aperitif“, „Erfrischende Vorspeisen, Salate und Suppen“, „Herzhaft Gebackenes“, „Fisch und Meeresfrüchte haben Saison“, „Fleischgerchte für warme Tage“, „Sommerliche Beilagen“ und „Desserts“. Weiterlesen