Beilage? Nee, Mahlzeit. So ganz alleine. Nur Gemüse.

gemuese1Wenn ihr meine Mama fragt, wie man einen Vegetarier glücklich macht, dann wird sie wohl sagen :“Indem wir nicht nur eine Beilagenkarte bekommen oder gar eine Art „Restküche“, sondern richtige Gerichte“. Wer jetzt behauptet, dass es doch mittlerweile ein total großes Angebot für Vegetarier gäbe und es kein Problem wäre lecker und gut satt zu werden, der mag in Großsstädten sicherlich recht haben, aber auf dem Dorf ist das oft noch anders, leider. Ich erinnere mich leidig an einen Urlaub, in dem wir ein kleines Dorf in Bayern erwischten, in dem man die Veggies eher so als Aliens oder den Yeti abtat: soll es geben, haben wir aber noch nie gesehen…. Meine Mutter lebte eine Woche von Bratkartoffeln (wenn sie Glück hatte, kamen die tatsächlich ohne Speck), Beilagensalat und jeder Menge Nachtisch. Dabei zeigt „Gemüse. Das Kochbuch.“ von Andrea Grossmann, Michael Kolm und Johann Pabst aus dem pichler Verlag, dass es so einfach sein könnte bei der Fülle der Sorten und Zubereitungsarten.
Im Übrigen war das mit dem Speck an den vegetarischen Bratkartoffeln nur eine von zahlreichen Erlebnissen dieser Art: Wir hatten auch ( – wohlgemerkt immer mit dem Hinweis, dass sie vegetarisch essen möchte -) Feldsalat mit Speck, Kartoffelsuppe mit Grieben, in Schmalz gebratene Pfannekuchen, Gemüsesuppe mt Hühnerfond und mehr. Ich glaube ich wäre an dieser Stelle ziemlich böse geworden… ^^ aber zurück zum Gemüse. Weiterlesen

Burgerparty für alle

BurgerIch würde mich jetzt nicht als den klassischen Burgerfan bezeichnen – mit „Better Burger. Für die ganze Familie mit und ohne Fleisch.“ von Ruben Wester-Ebinghaus aus dem südwest-Verlag könnte sich das aber definitiv ändern. Bei „Burger“ dachte ich bislang immer an diverse Fastfood-Ketten, bei denen man eine Abbildung auf einer Verpackung sieht und dann das Produkt in real .. unsexy. Dank einer boomenden Burgerszene, Streetfood-Markets und dem Trend, Fastfood in seiner Wertigkeit zu heben, lohnt es sich jedoch, diese Erfahrungen ein bisschen zu verdrängen und sich neu auf das Abenteuer „Burger“ einzulassen. Ruben, eigentlich Kommunikatns- und Eventmanager, führte regelmäßige Battles gegen einen Kumpel in Sachen „der perfekte Burger“ bei dem irgendwann das Buns (Burgerbrötchen) backen und Fleisch wolfen zu den Grunddisziplinen gehörte. Der erste eigene Laden war also nur eine Frage der Zeit und da das Experiment glückte, hat er jetzt mehrere Restaurants, einen Lieferservice und wir dieses Buch. Finde ich gut. Weiterlesen