224 Seiten Endorphine in Reinform

schokolade.jpgWeihnachten rum, Plätzchen vernichtet, jetzt passt wieder Schokolade rein. Wie schön, dass „Schokolade. Verführung pur.“ da auf meinen Tisch gesegelt ist. Da wusste der Parragon Verlag wohl, dass ich nach Weihnachten ganz dringend was Süßes brauchen kann, was nicht in Keksform daherkommt beziehungsweise ein paar Anregungen, wie ich alle Weihnachtsmänner, die noch übrig sind, verarbeiten kann. (Wurstsuppe für Weihnachtsmänner quasi – all in!). Aufgeteilt ist das Buch in die Kategorien „Knabbern“, „Weich“, „Zart Schmelzend“, „Knackig“ und  „Himmlisch“. Aber bevor wir uns der sündigen Versuchung hingeben, erhalten wir eine kurze Einleitung in die Welt der Kakaobohne, ihre Herkunft, ihre Zubereitung, ihre Sorten und Aromen. Kurz und bündig, informativ und gut. So mag ich das. Und schon geht es mitten rein in die üppige braune-schwarz-weiße Endorphinwelt.

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Rotkäppchen steht auf Schinkenstullen

maer.jpgNeue Ansätze finde ich ja generell spannend und die Idee, Märchen mit Rezepten zu verbinden, ist richtig gelungen. Betrachten wir beides als Kulturgut der Gesellschaft, so ist die Gemeinsamkeit schnell gefunden und wenn man aufmerksam durch die Märchenrunde geht, fällt einem auf, dass tatsächlich in vielen davon das Essen eine große Rolle spielt. Da hätten wir Rotkäppchen mit dem gefüllten Korb, Hänsel und Gretel, die einerseits das Lebkuchenhaus vernaschen, andererseits über Brotkrumen den Weg zurück nach Hause sichern, wir hätten den Froschkönig, der darauf besteht, vom gleichen Teller zu speisen und Schneewittchen, die bei den Zwergen selbiges einfach tut, ohne um Erlaubnis zu bitten. Und natürlich gibt es zum Happy End stets ein opulentes Bankett. Auf die Idee zum Buch bin jedoch nicht ich gekommen, sondern Stevan Paul, der bei „Heute koch ich, morgen brat ich. Märchenhafte Rezepte“ erschienen im Hölker Verlag definitiv eine geniale Eingebung hatte.

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Neues Jahr, neuer Vorsatz

soul1Kaum denken wir an „Silvester“, „Jahreswechsel“, „Neujahr“ und „Anfang“ asoziieren wir damit auch „Besserung“, „Chance“, „Vorsatz“. Ich persönlich würde ja echt gerne mal die Statistiken, der WeightWatchers, von Pfitzenmeier oder den Anonymen Alkoholikern in dem Zeitraum sehen. Ich möchte ja wetten….
Aber lassen wir das und kommen wir mal zum eigentlich Thema: Gute Vorsätze. Im Prinzip laufen diese ja alle auf ein Ziel hinaus – dass es uns besser geht. Ob jetzt körperlich, mental oder wie auch immer. Weniger Alkohol, mehr Sport, weniger Fleich, weniger Zigaretten, mehr Gemüse, weniger Stress, weniger Flüche und viel mehr Gelassenheit, Besonnenheit und Entspannung. So will es der 31. Dezember… und wenn es gut läuft wollen das auch noch die ersten Januartage.Zeit also, sich endlich „Soul Food. Das Kochbuch für den achtsamen Genuss.“ von Dr. Ilse-Maria Fahrnow und Jürgen Fahrnow aus dem Irisana Verlag zuzuwenden, das hier seit gefühlten Monaten auf den passenden Moment wartet. Weiterlesen

Grüße, Küsse und nette Kleinigkeiten

gruesseIch habe mich ja bereits mehrfach dem Thema „Do it yourself“ gewidmet und werde dem auch nicht überdrüssig, da ich nach wie vor der Überzeugung bin, dass Selbstgemachtes wertvoller ist als der meiste gekaufte Kram (einen Ring von Tiffanys würde ich natürlich trotzdem immer dankend nehmen 😀 ). Daher diesmal „Grüße aus meiner Küche. Leckere Geschenke selbst gemacht.“ von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup aus dem Hölker Verlag. Insbesondere zu Weihnachten überschlugen sich mal wieder alle Kreativen und gerade diese Gläser mit verschiedenen Back- und Kochmischungen, die es derzeit quasi überall gibt (siehe auch Cover des Buches) haben es mir angetan. Weiterlesen