Sommer, Sonne, Rettungsring

s.jpgWährend es im Winter ja eher die Bücher mit den Tipps für den warmen Bauch (Eintopf), die getröstete Seele (Auflauf) und gegen den Blues (Crumble) sind, boomen dann Richtung Sommer wieder gesunde Snacks (Gemüse mit Dips), leichte Küche (Grillgemüse) und natürlich Salate. Und wer jetzt sagt, dass man letzteres doch nicht als sättigende Mahlzeit sehen kann, dem lege ich „Salate zum Sattessen“ von Bettina Matthaei aus dem GU Verlag ans Herz. Dieses Buch zeigt nämlich eindrucksvoll, dass Salat mehr sein kann als eine kleine Beilage. Aufgeteilt ist es in „Superbowl“, „To Go“, „Delight“ und „Partytime“. Und weil viele nur Kopfsalat und Feldsalat kennen, gibt es einen kleinen Abstecher in die Salatwelt (könnte meiner Meinung nach deutlich umfangreicher ausfallen) sowie einige Hinweise dazu, wie man einen schlichten Salat aufwerten kann (Kräuter, Gemüse, Nüsse…). Aber stürzen wir uns doch mal ganz hemmungslos hinein in die Superbowl … Weiterlesen

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Neue Kringel für Lotte – Spiralschneider Teil II

nudelVor Kurzem hatte ich ja bereits „Feine Gemüse-Nudeln. Rezepte für den Spiralschneider. “ vorgestellt, wobei mich das Buch ja nicht ganz überzeugt hat. Da ich meinen Spiralschneider aber über alles liebe, gebe ich nicht auf, sondern mache mich mit „Kochen mit dem Spiralschneider. 80 kreative Rezepte.“ von Denise Smart (Südwest Verlag) erneut ans Werk. Auch hier ist das Gerät, mit dem gearbeitet wird ein Monster von einem Schäler (meiner ist so ein kleines handliches Teil, das man auseinander nimmt und in die Schublade steckt…) – aber das Prinzip, nach dem gearbeitet wird, ist identisch. Los geht es … Weiterlesen

Männer am Herd – kochen macht sexy

mann.jpgLängst ist die Küche nicht mehr den Frauen alleine zuzuordnen, denn in Zeiten von (angestrebter) Gleichheit der Geschlechter haben sich die Männer ihren Platz in der Küche erkocht. Ich persönlich kenne viele Pärchen, bei denen es der Mann ist, der sich in der Küche experimentell betätigt während die Frauen immer dann zum Einsatz kommen, wenn es schnell gehen muss oder Standard gekocht wird. Während die Männer schon immer ihre Begeisterung fürs Grillen und entsprechend hochwertiges und teures Equipment ausgelebt haben, widmen sich viele mit dem gleichen Feuereifer (und teurem Equipment) der heimischen Küche. Gute Beispiele hierfür finden sich auch in „Gastrosexuell. Männer, die fürs Kochen brennen“ von Svenja Jelen, erschienen im Delius Klasing Verlag, von dem ich ja bereits „GIN“ und „So frühstückt die Welt“ vorgestellt hatte.  Weiterlesen

Um die Welt mit Malin und dem Sauerteig

brotWir (also wenn ich in dieser Form mal von den „Deutschen“ reden darf), sind nicht unbedingt als Meister des Reis‘ bekannt, gelten nicht unbedingt als die Experten für Hülsenfrüchte  oder Hersteller der weltbesten Nudeln, aber bei einer Sache kann uns so schnell keiner was vormachen: Brot. Was Urlauber oder auch Langzeit-Auswanderer in Berichten und Dokus nur allzu oft vermissen, ist die gigantische Vielfalt der deutschen Brotlandschaft.  Bei uns gibt es Weißbrot,  Dreikornbrot, Vierkornbrot, Fünfkornbrot, Weizenmischbrot, Dinkelbrot, Maisbrot, Roggen- und Roggenmischbrot,  Leinsamenbrot, Sojabrot, Gewürzbrot, Kartoffelbrot, Steinofenbrot, Pumpernickel und Knäckebrot, Schwarzbrot, Sauerteigbrot, wir können Baguette, Ciabatta und Fladenbrot. Doch auch wenn wir alles können, so stammen viele Ideen aus anderen Ländern. Doch wo gibt es welches Brot und welches ist besonders toll? Die Schwedin Malin Elmlid (studierte BWLerin aus Berlin und Hobbybäckerin) hat sich mit „The Bread Exchange. Vom Reisen und Tauschen mit einem Sauerteig im Gepäck – Geschichten und Rezepte.“ (Prestel Verlag) auf den Weg gemacht, das herauszufinden.  Weiterlesen

Krümel? Nee, Streusel!

str1.jpgIm Prinzip bin ich ganz schlicht Käsekuchenfan. Käsekuchen geht immer. Was aber eigentlich mindestens ebenso gut ankommt und damit sehr dankbar ist, ist Streuselkuchen. Bei diesem ist die Vielfalt natürlich noch ein bisschen größer, denn hier habe ich weder für den Boden noch für die Füllung irgendwelche Vorgaben. Von außen sieht man nicht wirklich, was sich unter den Streuseln verbirgt (welches Obst, Puddingfüllung, Quarkfüllung, keine Füllung) und so ist es immer ein bisschen spannend einen Streuselkuchen anzuschneiden (natürlich ist der Überraschungseffekt weg, wenn man ihn selbst gebacken hat ^^). Einen kleinen Ausschnitt aus der Streuselwelt vermittelt „Die besten Streuselkuchen“ von Oda Tietz (Bassermann Verlag).  Weiterlesen