Sommer, Sonne, Rettungsring

s.jpgWährend es im Winter ja eher die Bücher mit den Tipps für den warmen Bauch (Eintopf), die getröstete Seele (Auflauf) und gegen den Blues (Crumble) sind, boomen dann Richtung Sommer wieder gesunde Snacks (Gemüse mit Dips), leichte Küche (Grillgemüse) und natürlich Salate. Und wer jetzt sagt, dass man letzteres doch nicht als sättigende Mahlzeit sehen kann, dem lege ich „Salate zum Sattessen“ von Bettina Matthaei aus dem GU Verlag ans Herz. Dieses Buch zeigt nämlich eindrucksvoll, dass Salat mehr sein kann als eine kleine Beilage. Aufgeteilt ist es in „Superbowl“, „To Go“, „Delight“ und „Partytime“. Und weil viele nur Kopfsalat und Feldsalat kennen, gibt es einen kleinen Abstecher in die Salatwelt (könnte meiner Meinung nach deutlich umfangreicher ausfallen) sowie einige Hinweise dazu, wie man einen schlichten Salat aufwerten kann (Kräuter, Gemüse, Nüsse…). Aber stürzen wir uns doch mal ganz hemmungslos hinein in die Superbowl …

s2.jpgLos geht es mit „Tomaten-Aprikosen-Salat  mit Feta und Honig-Sambal-Dressing“, danach folgen „Quinoa-Heidelbeer-Salat mit Cassis-Vinaigrette“, „Black Slaw mit süßem Tamari- Dressing“, „Fenchel-Bohnenkern-Salat mit Zitronen-Pfeffer-Dressing“, „Radicchio mit Schinken, Nektarinen und Aprikosen-Chili-Dressing“ sowie „Auberginen mit Lamm und Granatapfel-Harissa-Dressing“ und „Brathendl-Salat mit Croutons und Schnittlauch-Vinaigrette“. Essen würde ich das alles liebend gerne und auch die Bilder machen definitiv Hunger. Ausgefallene Zutaten, raffinierte  Dressings (für die übrigens immer erwähnt wird, zu welchen anderen Gemüse-/Salatsorten sie ebenfalls passen würden) und nützliche Tipps, durch was man beispielsweise die Fleisch- oder Fischkomponente bei Vegetariern ersetzen könnte, runden das stimmige Bild ab. Und weil es ja um gesundes und sättigendes Essen geht, erfahren wir auch brav bei allen Rezepten die Kalorien pro Portion.
3.jpgWeiter geht es mit den Salaten für unterwegs, die man problemlos in einer Lunchbox mit zur Arbeit nehmen kann. „Kürbis-Quinoa-Salat mit Ahornsirup-Pfeffer-Dressing“, „Möhrensalat im Fladenbrot mit Cashew-Dressing“, „Chili-con-Carne-Salat mit Hackbällchen“ wie auch „Süßkartoffel-Ananas-Salat mit Erdnuss-Chili-Dressing“, „Kokos-Möhren-Julienne mit Spießen und Chili-Limetten-Dressing“ lassen sich hervorragend einpacken. Natürlich finden sich dazwischen auch Klassiker wie Kartoffelsalat, Fleischsalat, Nudelsalat – aber auch diese wurden mit ausgefallenen Dressings neu interpretiert. Hinter „Delight“ verbergen sich leichte Vorschläge wie „Glasnudel-Algen-Salat mit Ingwer-Sesam-Dressing“, „Rote-Bete-Haselnuss-Salat mit Granatapfel-Dressing“, „Wassermelonen-Feta-Salat mit Pistazien-Minz-Pesto“, „Spargel-Zitronen-Salat mit Fisch und Brühe-Petersilien-Dressing“, „Lauwarmer Salat mit Rindfleisch, Reisnudeln und Thai-Dressing“ neben „Coleslaw in der Ofenkartoffel“ und „Mango-Gurken-Salat mit Tofu und Tamari-Ingwer-Dressing“. Lecker, serh lecker, kann ich da nur sagen.
s4.jpgFür die Party gibt es dann noch „Ananassalat mit Gorgonzola und Limetten-Honig-Dressing“, „Bulgursalat mit Ajvar und Knoblauchwurst“, „Indischer Linsensalat  mit Limetten-Ingwer-Joghurt“, „Cajun-Salat mit Hühnchen, Mais und Süßkartoffeln“ und „Bratkartoffelsalat mit Schinken und Tomaten-Dressing“ als Anregung.
Also ich bin rundum zufrieden und kann die Ideen nur loben. Schöne Rezepte, extrem kreative Kombinationen und äußerst ansprechende, farbenfrohe Bilder. So kann der Sommer ohne Rettungsring kommen 🙂

Anfängertauglichkeit: ☆☆☆☆☆ (Salat kann doch jeder :))
Alltagstauglichkeit:  ☆☆☆☆☆ (schnell, nicht kompliziert, super)
Geschenkqualität: ☆☆☆☆☆ (für alle, die Grünzeugfans und alle, die einen dezenten Hinweis auf den nahenden Sommer und die noch fehlende Strandfigur brauchen ^^)
Originalität: ☆☆☆☆☆ (TOLL!)

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