Sind wir nicht alle ein bisschen bal(l)a?

balaganUms „verrückt sein“ geht es hier nicht, sondern vielmehr um das Balagane, also das „Durcheinander“ wie es die Autorin Haya Molcho in „Balagan! Rezepte aus der orientalischen Küche“ selbst übersetzt. Was sie damit  meint ist, dass sie und ihre Küche zahlreiche Wurzeln überall haben. Dabei kombiniert sie besonders gerne Süßes und Salziges, Warmes und Kaltes – und davon am liebsten ganz viel. Aufgeteilt ist das Buch in „Oriental Basics: Dips, Saucen & Co“, „Orientalische Begleiter: Salate & Suppen“, „Von der Hand in den Mund: Orientalische Snacks & Fingerfood“, „Drunter & Drüber: Fleisch & Fisch“, „Drunter & Drüber: Vegetarisch“ sowie „Süße Kindheitserinnerungen: Desserts & Drinks“. Die Auswahl der Rezepte kam zusammen, indem sich die Autorin eine Woche lang mit verschiedenen Generationen getroffen, gemeinsam gekocht und gegessen hat. Eine schöne Idee. Weiterlesen

Papa „kocht“ – äh bastelt Abendbrot

papaDass es heutzutage oftmals nicht mehr reicht, dem Kind Essen zu machen, sondern dieses auch noch in Form eines „Happings“ kredenzt werden muss, zeigen eindrucksvoll die sogenannten Bento-Boxen asiatischer Über-Mütter, die morgens mal eben zwei Stunden früher aufstehen, damit das Töchterchen Hello Kitty in der Brotbox hat oder der Sohnemann die Ninja Turtles.. In etwa in diese Richtung geht auch „#papamachtabendbrot. Ein Vorlese-Rezept-Buch für Väter und Mütter von Daniel Staffen-Quandt“ aus dem claudius Verlag. Da es sich hier aber eben um Papa handelt und nicht um eine übermotivierte asiatische Helikoptermutter mit Perfektionszwang gibt es hier den Käfer Konrad, den Grinsekäfer oder auch den verrückten Egon.  Weiterlesen

Heute schon geswappt?

edelWas war der Mensch mal stolz als er sich vom klassischen Waren-Tauschgeschäft weiterentwickelt hatte und dank Geld in der Lage war, alles zu erwerben zu können ohne, dass er hoffen musste, dass der Gegenüber die angebotene Ware zum Tausch geeignet fand… heute ist es hingegen wieder schick, auf Geld zu verzichten und zu tauschen, was nur geht. Klamotten, Häuser auf Zeit, den Partner (zumindest so gewisse Gruppen tun das ja) und eben auch ESSEN. In Zeiten, in denen Verschwendung geahndet wird und man versucht, möglichst viel Essen vor dem Müll zu retten, macht es natürlich Sinn, mittels Lebensmittel-Tausch dem von vornherein zu entgehen. „Food Swap. Selbst gemachte Köstlichkeiten zum Tauschen und Teilen“ heißt es da bei Yelda Yilmaz und Swantja Havermann (Verlag Edel Books).  Weiterlesen