Plätzchen? Nenn es einfach Kekse!

^keks.jpgWarum? Weil es Plätzchen nur an Weihnachten gibt, man Kekse aber das ganze Jahr über verspeisen kann. Komischerweise würde ich es immer so definieren: das, was ich selbst backe, sind Plätzchen, das was ich fertig kaufe, Kekse. Aber egal wie wir es nennen, wichtig ist ja nur das, was bei rumkommt. Ich habe ja schon erwähnt, dass ich ab und an mal meine Umgebung mit Kuchen und kleinen Leckereien erfreue (- kleine Geschenke erhalten die Freundschaft-) und so Kleingebäck ist da natürlich immer super, weil man es so hübsch verpacken und überreichen kann. Weil aber um Weihachten rum ja jeder Dödel bäckt und sich dann kaum noch einer wirklich freut („oh, wie nett, Plätzchen, wieoriginell..“ (stellt es zu den 37 anderen Beuteln)) hab ich beschlossen, einfach jetzt zu backen. Antizyklisch also ^^ – rechnet keiner mit, aber alle freuen sich wie Bolle. Achja. „Expresskekse. Knuspergenuss fürs ganze Jahr“ von Nico Stanitzok (G&U) hilft mir dabei.

keks1.jpgWas dabei alle Plätzchen gemeinsam haben? In maximal 30 Minuten Zubereitungszeit stehen sie zum Verzehr fertig auf dem Tisch. Ideal also, wenn sich spontan Besuch ankündigt oder man noch ein kleines, feines Mitbringsel braucht. Zudem bietet der Verlag eine kostenlose App zum Sammeln der Lieblingsrezepte an so dass man sich die lästige „wo-war-doch-gleich-nochmal-das-Rezept-für-Suche“ spart. In der Umschlagklappe werden uns die notwendigen Küchengeräte vorgestellt, dann gibt es einen kleinen Ausflug in die Welt der Zutaten und Gewürze bevor wir mit „Nussig & würzig“ starten. Die ersten Fotos machen schonmal richtig Lust aufs Backen und Naschen. „Pistaziensterne“, „Walnussringe“, „Haselnuss-Erdbeer-Küsse“, „Kakaomakronen“ und „Kakaoschnecken“ erinnern mich optisch doch sehr an klassische Weihnachtsplätzchen, „Kardamom-Shortbread“ und „Ingwerkekse“ und „Cashew-Törtchen“ können aber durchaus auch außerhalb der Adventszeit auf den Tisch. ein bisschen schade finde ich, dass sich manche Rezepte eine Seite teilen müssen und dabei dann die Fotos leiden, die nur klein und nicht mehr wirkungsvoll darübergeklatscht werden. Das haben diese tollen Bilder echt nicht verdient- schade.

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Bei „Fruchtig & Fein“ wird es dann ein bisschen weniger adventlich mit „Lemon-Poppy-Cookies“, „Rübli-Keksen“, „Pflaumen-Shortbread“, „Dattel-Softies“, „Orangenrauten“, „Kürbis-Gewürz-Keksen“ und „Apfel-Crumble“. Auch „Schokoladig & Besonders“ kommt das ganze Jahr über gut an mit „Pinienkern-Cookies“, „Hamburg Weisse Kuchen“, „Rote-Bete-Schokotaler“, „Blondies mit Himbeeren“, „Mini Amerikaner“, „Mini Zitronenmuffins“ und „Coffee-Nut-Bites“.
keks3Wie auch der Umschlag vorne, wird der hintere sinnvoll genutzt und liefert uns neben Dekoanregungen noch „Kleine Sünden to go“ wie „Kokos-Schoko-Kugeln“, „Beerenmüsli-Riegel“ und „Karamell-Knusperle“. Insgesamt eine schöne Mischung mit guten Ideen und ansprechenden Fotos. Und weil die Rezepte tatsächlich so unkompliziert und mit wenig Zutaten und Aufwand umzusetzen waren, kamen bei mir auch gleich die Rübli-Kekse und die Apfel-Crumble-Kekse auf den Tisch- verdammt lecker.

 

Anfängertauglichkeit: ☆☆☆☆☆ (absolut easy und fast schon mit Gelinggarantie)
Alltagstauglichkeit: ☆☆☆☆☆ (günstig, schnell, überschaubare Zutaten)
Geschenkqualität: ☆☆☆☆☆ (auf jeden Fall)
Originalität: ☆☆☆ (einige Rezepte kennt man schon, ein bisschen was ist Standard – trotzdem ein rundes und stimmiges Konzept)

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