Das Ländle zu Gast in der Pfalz

img_4187Im Hinblick auf „drohende“ Hochzeiten, runde Geburtstage und allerlei Familienfeste in diesem Jahr, decke ich mich schon mal vorsorglich mit allerlei Büchern rund um Fingerfood, Tapas & Co ein. „Fingerfood schwäbisch gut. Tapas aus dem Ländle“ aus dem Ulmer Verlag von Nileen Marie Schaldach macht dabei den Anfang. (Die Autorin verfasst in ihrem Blog schaetzeausmeinerkueche.de schon länger kreative Rezepte aus Schwaben und der Welt.) Der Einband vermittelt mit Schupfnudeln am Spieß schon mal eine erste gute Idee – muss ja nicht immer alles hochtrabend Lachsröllchen, Püfferchen mit Schäumchen und Gläschen mit Schlückchen sein. Auch ein kleiner Happen darf mal etwas sättigender sein und genau das erhoffe ich mir hier.  Weiterlesen

Im seligen Zuckerrausch

IMG_4126.JPGAlle kennen wahrscheinlich diesen Cartoon, in dem es heißt „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt – ooh, Nachtisch.“ und da ist ja auch was dran. Egal, wie viel man gegessen hat, für einen Bissen Kuchen oder einen Löffel Mousse ist immer noch Platz. Und weil man folglich auch nie genug Rezepte für Süßes haben kann, landet diesmal „Nachtisch, bitte“ von Sonja Riker aus dem Folio Verlag bei  mir auf dem Teller – äh Tisch. Fünf Kapitel „Nie alle!…“, „Alles Quark…“, „Klassiker im neuen Kleid…“, „Leicht & lecker…“, „Das Beste für Feste…“ locken mit allem, was die Backstube so hergibt. Los geht es mit Keksen, die eben wie der Name schon sagt „nie alle“ sein sollten, da sie in allen Lebenslagen passen. Weiterlesen

Winter 2018 – ich bin bereit

IMG_4131.JPGAlso nur so ganz theoretisch natürlich, denn gerade bete ich jeden Abend, dass der Winter 2017 endlich ein Ende findet und T-Shirts, Shorts und Ballerinas wieder Einzug halten dürfen. Stattdessen Graupelschauer, Nieselregen, Schneeflöckchen und teilweise klirrende Kälte. Nene, der Winter 2018 darf sich ruhig Zeit lassen. Was ich meinte war, dass ich mit „399x einlegen & einkochen. Marmelade, Gemüse, Sauerkraut, Fleisch und mehr einmachen“ die 8 Monate vor den nächsten kalten Tagen dazu nutzen werde, mit Hilfe von Cosima Bellersen Quirini (Ulmer Verlag) meine Vorratsschränke so aufzufüllen, dass ich bei Minusgraden das Haus gar nicht erst verlassen muss. So! Dann kann der Winter 2018 nämlich kommen und ich bin gewappnet… Weiterlesen

Fernweh mit zartem Schmelz

schneeWas bei mir einen Urlaub als „Auszeit“ kennzeichnet, sind nicht nur die Distanz zur Heimat, die fremden Städte und manchmal auch Kulturen, sondern natürlich auch die andersartige Küche. Da reicht es ja manchmal schon, dass man das Bundesland wechselt und schon trifft man auf Gerichte, die man ein paar Kilometer weiter gar nicht kennt. Mit „Schneemilch & Pressknödel. Südtiroler Bäuerinnen und ihre Rezepte“ bringen uns Frieder Blickle und Isolde von Mersi „Schlutzkrapfen“, „Ochsenaugen“ und „Strauben“ näher. Bei traditionellen Gerichten original von den Höfen bin ich doch allemal dabei… Weiterlesen

Der (Küchen)Bulle wird stubenrein

Skueche.jpgeit ich vor Jahren gesehen habe, wie Tim Mälzer in seiner Fernsehküche rumschmuddelt und mit Handtüchern siffige Bretter abwischt oder siffige Bretter einfach auf die andere Seite dreht und entspannt weiterarbeitet, hat der „Schmuddel“ bei mir seinen Eindruck weg. Sein Auftreten in den sozialen Medien, in denen er regelmäßig provoziert, hat zudem dazu beigetragen, dass ich ihm ein wenig skeptisch gegenüberstehe. Das neue Buch „Die Küche: Mit über 120 Rezepten, in hochwertiger Ausstattung mit Goldfolienprägung“ (Mosaik Verlag) sah dann aber irgendwie doch so ästhetisch und ansprechend aus, dass ich mich nach einigen Jahren Abstinenz wieder an den „Bullen“ herantraue. Vielleicht hat er sich ja mittlerweile ein wenig die Hörner abgestoßen und ist zugänglicher?
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