Was ein Käse! Aber selbstgemacht.

käse.pngDie Spinnerei, Joghurt und Käse selbst herzustellen, habe ich ja schon länger, kam aber irgendwie bislang nicht dazu, das umzusetzen. Zu komplex, zu aufwändig, zu umständlich und eigentlich auch viel zu teuer. Da braucht man Zeit, kostspielige Kulturen und jede Menge Platz. Als ich dann aber „Joghurt, Quark und Käse natürlich selbst gemacht“ von Cosima Bellersen Quirini aus dem Ulmer Verlag entdecke, juckt es mich dann doch wieder in den Fingern. Wäre irgendwie schon verdammt cool, seinen eigenen Hüttenkäse oder Camembert herstellen zu können, oder? Wer weiß, vielleicht ist das ja alles doch gar nicht so schwer, Immerhin verspricht die Autorin „Käsen kann jeder“. Weiterlesen

Advertisements

Verstörende Kunst – darauf einen Wein

galaIch mag Wein und ich mag auch Dali zuweilen recht gerne, hätte jedoch bis zu „Die Weine von Gala“ (von Salvador Domenech Philippe Hyacinthe Dali von der königlichen Akademie San Fernando, Taschen Verlag) nicht unbedingt damit gerechnet, dass es zwischen beiden eine Verbindung gibt. Wobei ich ganz ehrlich zugeben muss, dass ich auch nach der Lektüre dieses Kunstwerkes nicht so recht sagen kann, was beide nun wirklich  miteinander zu tun haben. Aber die bei mir bislang recht irdisch verortetet Materie „Wein“ bekommt auf einmal ziemlich Dadaistische Züge… Weiterlesen

Stattlicher Mann, stattliches Buch

schuhbeckWenn ein Alfons Schuhbeck sich die Ehre gibt, mal eben 500 Rezepte für ein Kochbuch zu kuratieren, dann kann man sich schon denken, dass dabei ein ganz schöner Wälzer rumkommt. 535 Seiten umfasst das Standardwerk „Deutschland das Kochbuch“ aus dem ZS Verlag am Schluss und das kann sich definitiv sehen lassen. Nix kleine Lektüre für die Handtasche, das hier ist ein richtiger Klopper mit Format und Gewicht. Und weil das Buch eben ganz Deutschland erfassen soll mit all seinen regionalen Besonderheiten müssen diese natürlich vorab erst einmal umfassend geklärt werden. Weiterlesen

Ein Feuerwerk der Aromen

aroma.jpgEs gibt so Bücher, die sind an und für sich von den Rezepten her simpel gehalten, erwecken aber den Eindruck der Sterneküche mit Extrahäubchen. Das „AromaKochbuch“ von Erna Kille aus dem Prestel Verlag ist so ein Fall. Theoretisch geht es dabei um ganz prinzipielle Grundgedanken der Harmonie von Aromen, aber beim Durchblättern fühle ich doch deutlich Ehrfurcht und habe irgendwie ziemlich Respekt vor den Rezepten. Könnte aber auch daran liegen, dass die Fotos mächtig Eindruck machen… Weiterlesen

Der kann wirklich kochen !

coverEs gibt so ein paar Sendungen im Fernsehen, für die ich eine absolute Schwäche habe. Manche davon, muss keiner nachvollziehen können – wenn zum Beispiel 20 Frauen sich absolut lächerlich machen, um einem mittelmäßigen Möchtegern-Macker zu gefallen oder junge Mädels verzweifelt auf ein Foto hoffen. Eine aber, die möchte ich jedem Koch-Fan wirklich ans Herz legen: The taste. Ich habe nahezu jede Folge aller Staffeln gesehen und brenne auf jede Fortsetzung des Konzepts. Genau mit diesem ist auch Tobi Stegmann, der Autor von „Rock’n’Soul Kitchen“ (ZS Verlag) bekannt geworden. Weiterlesen