Wie schmeckt Heimat?

heimatDie Frage nach dem, was man eigentlich als „Heimat“ bezeichnet, ist bei mir recht schnell geklärt, weil ich quasi in der Region wohne, in der ich auch geboren wurde. Allerdings ist es dann wiederum nicht der Ort, in dem ich aktuell wohne, sondern der, an dem ich am glücklichsten war. Zu essen gibt es hier wie dort zum Glück die gleiche gute Küche. Der TreTorri Verlag widmet dem Thema gleich ein ganzes Buch unter dem Totel „Heimatküche. Die besten Rezepte vom Lande“ und meint damit Klassiker der deutschen Küche von der Nordsee bis ins tiefste Bayern.

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Frühstück in Slow Motion

tagEs soll ja Menschen geben, die sich morgens fürs Frühstücken so richtig Zeit nehmen, hübsches Geschirr raussuchen, Saft pressen, Toast zubereiten, Spiegeleier braten, Superfruit-Bowl herrichten… und dann gibt es mich: Zeitung schnappen, Kaffee-to-go und im Büro ein Joghurt. Zum Glück für uns, gehört Kerstin Niehoff zur anderen Sorte und kann uns daher mit „Das wird die Tag. Wohlfühlrezepte für ein perfektes Frühstück“ (Hölker Verlag) alles liefern, damit es zukünftig vielleicht bei mir und dem ein oder anderen da draußen auch mal unter der Woche so einen gelungenen Start in den Tag gibt.  Weiterlesen

Ofentür zu und durch.

blechEinfach ist ja super. Insbesondere, wenn dabei was Leckeres herauskommt. Ofengerichte habe ich ja schon an manch anderer Stelle lobend hervorgehoben, weil ich es unendlich praktisch finde, wenn sich das Essen quasi ohne mein Zutun zubereitet und ich nebenbei noch Haushalt machen kann. Man packt alles, was man haben möchte auf ein Backblech, schiebt das in den Ofen und – fertig. Okay, manchmal sollte man die Uhr im Blick behalten und darauf achten, dass es nicht raucht, aber das war’s auch schon. „Alles auf 1 Blech. Clever im Ofen gegart“ von Molly Shuster (at-Verlag) spricht mir da schon mit dem Titel aus dem Herzen.  Weiterlesen

Das neue Trinken 2.0

wasser.jpgIn der heutigen Zeit, in der sich ja kaum noch einer nur nach dem Motto „schmeckt mir, ess ich“ ernährt, sondern jeder auf irgendwas achtet und irgendwas meidet, die Menschen sich zumindest in der Theorie weit mehr mit ihrem Essen auseinander setzen als jemals zuvor (- und dabei oftmals einen weit größeren Müll essen als jemals zuvor-) und die Themen „Achtsamkeit“ und „Bewusstsein“ quasi omnipräsent sind, da ist es dann natürlich naheliegend, dass sich das auch aufs Essen überträgt. Wir hätten da zum einen natürlich so etwas wie die Craftbeer-Szene, aber auch in anderen Getränkesparten die Besinnung auf regionale Produkte, das Zelebrieren der Langsamkeit (- Kaffe wird wieder gebrüht) und insbesondere die Hinwendung zu alkoholfreien Getränken. So war es nur eine Frage der Zeit, wann sich ein ganzes Bch einmal der Frage widmet: Was trinke ich zu gesellschftlichen Anlässen, wenn ich keinen Alkohol möchte, mir Wasser aber auf die Dauer zu langweilig ist?! „Die neue Trinkkultur. Speisen perfekt begleiten ohne Alkohol“ von Nicole Klauss (Westend Verlag) setzt sich genau damit auseinander. Weiterlesen

Veggie von A -Z

veggie.jpgWie bei zahlreichen Kochbüchern, die in den letzten Jahren den Markt fluteten, liegt auch „Vegetarisch mit Liebe. 120 Rezepte von Apfel bis Zucchini“ (Südwest Verlag) ein Blog zu Grunde. Mit ihrem Koch-Blog „Love & Lemon“ begann für die Autorin Jeanine Donofrio die intensive Auseinandersetzung mit Rezepten und Zutaten, wobei sie erkannte, dass die wichtigste Eigenschaft eigentlich die Flexibilität ist: Sich nicht starr an Rezepte halten, mal variieren, mit dem Vorhandenen arbeiten und schnell etwas Leckeres zubereiten. Und weil man manchmal nicht das Gemüse bekommt, was man für ein Rezept bräuchte, einen dafür aber etwas anderes im Gemüseladen stark anspricht, ist das Buch nicht nach Mahlzeiten, sondern nach Gemüse und Obst sortiert. Anders, aber gut. Weiterlesen