100 Rezepte und jede Menge Text

easy-peasy-familienkueche-168993523.jpgWie die Autorinnen Clare van den Heuvel und Vera van Haren (Edel Verlag) selbst erklären, handelt es sich bei  „Easy Peasy Familienküche: Die neue gesunde Küche für die ganze Familie“ nicht um ein eines Kochbuch, sondern „neben allerhand leckeren, nahrhaften und spannenden Rezepten wollen wir noch viel mehr mit Ihnen teilen, nämlich unsere Ideen und Ansichten über gesunde Ernährung, über Erziehung und (Ess-)Verhalten.“ Das klingt auf alle Fälle ziemlich ambitioniert und ebenso ambitioniert sind auch die Texte, denn bevor wir zu den Rezepten gelangen, erwarten uns erst einmal rund 60 Seiten mit „Food Regeln“, „Erziehungsstil und Essverhalten“, „Ernährung und Gesellschaft“ sowie Basics dazu wann, wie, wo man was essen sollte.  Weiterlesen

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24 Stunden Gemüsepower

IMG_5071.JPGBei mir hat es ziemlich lang gedauert bis ich mich mit dem Gedanken „Gemüse zum frühstück“ anfreunden konnte und auch heute geht das nicht weit über Rohkost mit Dip hinaus. Dass es viel mehr Möglichkeiten gibt, wie zum Beispiel „Spicy Green mit Spiegelei“ und „Guten-Morgen-Muffins mit Zucchini und Pecannuss“ zeigt uns Ditte Ingemann mit ihrem „Veggie Love. 80 Gemüserezepte für den ganzen Tag“ aus dem Thorbecke Verlag.  Weiterlesen

Vampire ade – Knoblauch ahoi

knobi.jpgEntweder man hasst ihn oder man liebt ihn. Am Knoblauch scheiden sich die Geister, denn es gibt hier wirklich nur das „entweder oder“. Zum Glück für mich – und den neuen Mann- stehen wir beide auf diese duften Knollen. Kaum ein Abend ohne Knobi-Dip, Knobi-Brot, Tzatziki, Hummus oder irgendwas, an das man Knoblauch hauen kann. Leider manchmal auch ein bisschen zu viel des Guten … das merken wir dann nachts, morgens, am späten Morgen, am frühen Mittag… aber hey – das war es bisher definitiv jedes Mal wert. Da passt dann auch „Knoblauch. Über 65 fantasievolle Rezepte mit der beliebten Knolle“ von Jenny Linford aus dem Verlag ars vivendi wie die berühmte Faust aufs Auge.  Weiterlesen

Vielfalt für Vegetarier

veggi.jpgWie bunt und abwechslungsreich das Leben der Vegetarier sein könnte, wenn sich mehr Köche dazu entschließen würden, diesen ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und Wohlwollen zu schenken, habe ich ja schon mehrfach angedeutet. Ein weiterer Beweis für das, was fleischlos tatsächlich kann, liefert „Vegetarisch kreativ. Gemüse überraschend kombiniert“ von Dusko Fiedler (blv Verlag). Unterstützt von Ehefrau Nicole zeigt er uns, wie man Rezepte entwickelt, Geschmackskomponenten geschickt kombiniert und so das Maximum aus dem Gemüse herausholt. Ein ausführliches Interview zu beginn des Buchs sollte man aufmerksam lesen, damit man die Philosophie versteht und sich nicht wundert, wenn von der „1-2-3-Regel“ die Rede ist.  Weiterlesen

Ratzebutz verputzt – mit allem drum & dran

leaf.jpgBei den Metzgern gibt es ja gerade diesen „nose-to-tail“- Trend, bei dem man quasi alles verwertet, was das Tier so hergibt und versucht, möglichst wenig zu entsorgen. Das ist in Anbetracht unseres Konsumverhaltens und der Wegwerfmentalität mehr als löblich und gerade bei den Metzgern, die hochwertiges Fleisch verarbeiten mehr als angebracht. Ist ja quasi bares Geld, das man nicht nutzen würde. Das Pendant bei den Veggies finden wir in „Leaf to Root. Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel“ von Esther Kern, Sylvan Müller und Pascal Haag aus dem AT Verlag. Auf über 300 Seiten erfahren wir, was man mit Strunk, Rippe und Stiel noch so alles zaubern kann Weiterlesen