Saures sorgt für das gewisse Etwas

lemon.jpgDass „sauer“ nicht gleich „sauer“ bedeutet, ist schon klar. Dass es aber oftmals einfach einen Hauch Säure braucht, um andere Aromen hervorzuheben, gerät leider durchaus in Vergessenheit. Ob bei Drinks, Fisch oder Nachtisch – einbisschen Zeste schadet nie. Wofür man die Früchtchen sonst noch so einsetzen kann, erfahren wir mit „Lemon & Limes. Die besten Rezepte mit Zitrone und Limette“ von Ursula Ferrigno, erschienen bei ars vivendi. Alleine der Einband lässt einen von Capri, Sommer und Sonne träumen. Weiterlesen

Rosen, Tulpen, Nelken … oder so ähnlich

Minze.jpgZumindest die Rose kommt bei „Minze Salbei Rose. Rezepte mit Kräutern und Blüten“ (at Verlag) wirklich vor, außerdem Basilikum, Fenchel, Koriander, Oregano, Rosmarin, Thymian, Lavendel, Jasmin und Orangenblüte. Autorin Lily Diamond spricht sich nach einem sehr spirituellen Intro für biodynamische Ernährung und ein ganzheitliches Konzept von Nahrung und Körperpflege aus. Aufgewachsen in einer Kommune zogen die Eltern früh nach Maui, wo sie sich größtenteils selbst versorgten und ihr Grundstück mit allem Notwendigen bepflanzten. Zwar lebt sie heute in LA, die Erinnerungen an die Macht der Pflanzen blieb aber so gut in Erinnerung, dass daraus eben jenes Buch hervorging. Klingt erstmal ein bisschen abgehoben, aber irgendwie auch schön … Weiterlesen

Die Perle des Südens lädt ein

marrakesch.jpgMit „Marrakesch. Das Marokko-Kochbuch“ entführt uns Autor Patrick Rosenthal (EMF Verlag) in die Rote Stadt mit den bunten Gewürzen und ihrer spannenden Kultur. Neben Rezepten gibt Rosenthal uns Einblicke in die Stadt, stellt uns seine Lieblingsplätze und interessante Persönlichkeiten vor. Natürlich kann man an den meisten Orten nicht  nur schön sitzen, sondern auch gut speisen. Ganz klassisch unterteilt in Vorspeisen, Hauptspeisen, Desserts und Marrakesch Delights startet er unsere Reise im „Anayela – Ein Ort der Inspiration“, dem Lieblingsdomizil des Autors. Weiterlesen

Skurrile Kräuter und bizarre Früchte

heimatIch bin ein großer Fan von Bauernmärkten, auf denen  man alte Gemüsesorten und quasi ausgestorbene Obstarten erhält. Aus diesem Grund reizt  mich „Heimat im Glas. Vergessene Köstlichkeiten“ von Daniela Wattenbach aus dem südwest Verlag ganz besonders. Dabei geht es nicht  nur um traditionelle und nahezu ausgestorbenen Rezepte, sondern auch um das ganz klassische Anlegen von Vorräten, also das, was ich ja ganz toll finde. Deswegen beginnen wir auch mit einem kleinen Grundkurs darüber, wie man Dinge haltbar machen kann (einkochen, einfrieren, dörren, trocknen oder auch „konservieren“ mittels Zucker, Alkohol, Öl und Essig).  Weiterlesen

Ein Feuerwerk der Aromen

aroma.jpgEs gibt so Bücher, die sind an und für sich von den Rezepten her simpel gehalten, erwecken aber den Eindruck der Sterneküche mit Extrahäubchen. Das „AromaKochbuch“ von Erna Kille aus dem Prestel Verlag ist so ein Fall. Theoretisch geht es dabei um ganz prinzipielle Grundgedanken der Harmonie von Aromen, aber beim Durchblättern fühle ich doch deutlich Ehrfurcht und habe irgendwie ziemlich Respekt vor den Rezepten. Könnte aber auch daran liegen, dass die Fotos mächtig Eindruck machen… Weiterlesen