Heimat, Hygge, Hausboot-Style

laekker.jpgWenn wir aktuell an die Dänen denken, dann ist da vor allem dieser „Hygge“-Trend, den man überall findet und natürlich Scandinavian Design. Schlicht, elegant und trotzdem gemütlich. So in etwas ist das auch mit dem Buch „Laekker! Di skandinavische Küche des verrückten Dänen“ von Brian Bojsen aus dem ZS Verlag. Der hat dieses nordische laissez-faire vermutlich auch mit der Muttermilch aufgesogen, zumindest gibt er sich schon auf den ersten Seiten so. Cooler Surfer, lockerer Vater, verrückter Kumpel – eben einer zum Pferde stehlen. Dass er genau diesen „Hygge“-Style auch lebt, erfahren wir schon recht früh, aber wir hätten das anhand der Bilder auch so geahnt … kochen ist einfach, gelingt jedem, macht Spaß und glücklich. Das ist seine zentrale Botschaft – neben so ein paar weiteren Dingen wie Familie, Freunde, Genuss, Hygge … ja, das Intro hat es auch seitenmäßig in sich. Weiterlesen

Advertisements

Skurrile Kräuter und bizarre Früchte

heimatIch bin ein großer Fan von Bauernmärkten, auf denen  man alte Gemüsesorten und quasi ausgestorbene Obstarten erhält. Aus diesem Grund reizt  mich „Heimat im Glas. Vergessene Köstlichkeiten“ von Daniela Wattenbach aus dem südwest Verlag ganz besonders. Dabei geht es nicht  nur um traditionelle und nahezu ausgestorbenen Rezepte, sondern auch um das ganz klassische Anlegen von Vorräten, also das, was ich ja ganz toll finde. Deswegen beginnen wir auch mit einem kleinen Grundkurs darüber, wie man Dinge haltbar machen kann (einkochen, einfrieren, dörren, trocknen oder auch „konservieren“ mittels Zucker, Alkohol, Öl und Essig).  Weiterlesen

Mia san mia – so kocht Bayern

bayern.jpgWenn gerade das Schwabenländchen sich so schön präsentieren durfte, darf natürlich auch Bayern nicht fehlen. „Die echte Bayrische Küche. Essen, trinken, feiern!“ heißt es da bei Dr. Barbara Rias-Bucher im limosa-Verlag. Manchmal kann man ja zwischen den schwäbischen und den bayrischen Gerichten nicht so ganz klar trennen, denn es gibt zahlreiche Gerichte, die beide für sich beanspruchen – da haben wir es mit Saumagen, Leberknödeln und Dampfnudeln in der Pfalz doch etwas einfacher. Bevor es aber an die Rezepte geht, singt die Autorin ein kleines Loblied auf die Region und führt ein bisschen in die bayrische Geschichte ein, die erklärt, warum es sich um eine bescheidene und sparsame Küche handelt. Weiterlesen

S‘ Schwobeländle kocht

schwaben.pngEines meiner absoluten Top-Bücher ist „Fingerfood- schwäbisch gut„, das seit meiner Rezension damals schon so oft zum Einsatz kam. Ebenfalls aus dem Ulmer Verlag, diesmal aber von Elke Knittel und Rolf Mauer gibt es in ganz ähnliche Richtung „Spätzle, Maultaschen & Co. Schwäbische Geschichten und Rezepte“. Eingeteilt ist das Ganze in die Rubriken der Heiligtümer Schwabens, nämlich „Laugenbrezeln“, „Maultaschen“, „Spätzle“, „Springerle“ und „Keine Heiligtümer – aber auch nicht schlecht“, also ein bisschen unbekanntere Spezialitäten, sowie dann natürlich noch „Mmh … die Rezepte“. Ich bin gespannt, was ich da so alles Neues erfahre. Weiterlesen

Was ein Käse! Aber selbstgemacht.

käse.pngDie Spinnerei, Joghurt und Käse selbst herzustellen, habe ich ja schon länger, kam aber irgendwie bislang nicht dazu, das umzusetzen. Zu komplex, zu aufwändig, zu umständlich und eigentlich auch viel zu teuer. Da braucht man Zeit, kostspielige Kulturen und jede Menge Platz. Als ich dann aber „Joghurt, Quark und Käse natürlich selbst gemacht“ von Cosima Bellersen Quirini aus dem Ulmer Verlag entdecke, juckt es mich dann doch wieder in den Fingern. Wäre irgendwie schon verdammt cool, seinen eigenen Hüttenkäse oder Camembert herstellen zu können, oder? Wer weiß, vielleicht ist das ja alles doch gar nicht so schwer, Immerhin verspricht die Autorin „Käsen kann jeder“. Weiterlesen