Wenn Erdogan nicht wäre…

ist.jpgdann würde mich die Türkei ja durchaus mal reizen. Besonders, nachdem ich „Ein Tag in Istanbul. Rezepte & Geschichten vom Bosporus“ von Yelda Yilmaz (Hölker Verlag) in die Finger bekommen habe. Schon der Einband lässt erahnen, dass Kultur und Tradition hier eine sehr große Rolle spielen und so ist es kaum verwunderlich, dass vor den Rezepten viele viele Bilder und eine „Anleitung“ für Istanbul stehen. Erst danach begeben wir uns in die Morgensonne „Sabah Günesi“.  Weiterlesen

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Original oriental – ohoh

orient.jpgDer Mitleser hat sich an dieser Stelle ausgeklinkt, denn orientalisch hat er so langsam ein wenig „over“. Klapp zu, Affe tot, Mann raus (zumindest aus diesem Buch). Macht aber nichts, weil ich diese Küche nach wie vor nicht „over“kriege und mich stets an ihr erfreue. Diesmal mit „Orientalische Küche“ von Stefan Wiertz aus dem Bassermann Verlag. Im Vergleich zu den vorherigen Büchern dieser Richtung ein Leichtgewicht mit nur rund 100 Seiten. Unterteilt sind diese in „Gewürze und Basics“, „Basisrezepte“, „Vorspeisen, Salate und Snacks“, „Suppen“, „Fleisch und Fisch“ sowie „Süßes“. Überschaubar, aber eindeutig ausreichend, wenn denn tatsächlich die Rezepte drin sind, die ich mir erhoffe. Weiterlesen

In die Küche, hopphopp

kitchenGenau dorthin lädt uns Bloggerin Meike Peters in ihrem ersten Werk „eat in my kitchen. kochen, backen, essen und genießen“ (Prestel Verlag) nämlich ein. Aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen mit den Einflüssen der französischen und italienischen Küche ihrer Mutter kocht sie jetzt in Berlin zusätzlich unter den Einflüssen ihres amerikanischen Freundes – multikulti also. In der Einleitung erklärt sie, welche Rolle das Essen und seine Zubereitung in ihrem Leben spielen und erklärt gleich, dass es nicht auf eine professionelle Großküche ankommt, sondern auch sie in einer kleinen Küche mit wenigen, aber guten Utensilien arbeitet. Das finde ich in Zeiten, in denen viele Kochbücher Dörrapparate, Sous-Vide-Garer oder Thermomix ja schon fast zur Grundausstattung gehören, sehr angenehm. Stattdessen legt sie viel Wert auf Bioqualität, Saisonalität, Wildfang, verantwortungsvollen Konsum und bewussten Umgang mit den Lebensmitteln. Für einzelne Lebensmittel wir Kräuter, Hefe, Öle, Essige usw gibt es extra Tipps.  Weiterlesen

Sind wir nicht alle ein bisschen bal(l)a?

balaganUms „verrückt sein“ geht es hier nicht, sondern vielmehr um das Balagane, also das „Durcheinander“ wie es die Autorin Haya Molcho in „Balagan! Rezepte aus der orientalischen Küche“ selbst übersetzt. Was sie damit  meint ist, dass sie und ihre Küche zahlreiche Wurzeln überall haben. Dabei kombiniert sie besonders gerne Süßes und Salziges, Warmes und Kaltes – und davon am liebsten ganz viel. Aufgeteilt ist das Buch in „Oriental Basics: Dips, Saucen & Co“, „Orientalische Begleiter: Salate & Suppen“, „Von der Hand in den Mund: Orientalische Snacks & Fingerfood“, „Drunter & Drüber: Fleisch & Fisch“, „Drunter & Drüber: Vegetarisch“ sowie „Süße Kindheitserinnerungen: Desserts & Drinks“. Die Auswahl der Rezepte kam zusammen, indem sich die Autorin eine Woche lang mit verschiedenen Generationen getroffen, gemeinsam gekocht und gegessen hat. Eine schöne Idee. Weiterlesen