Von der Vielfalt der Kartoffel

kartoffelEs geht doch nix über die Grumbeere, wie sie bei uns in der Pfalz so schön heißt. Bratkartoffeln, Kartoffelauflauf, Kartoffelbrei, Kartoffelstampf, Gequellte und und und. Da kann einem doch gar nicht langweilig werden. Genauso bodenständig wie der Erdapfel kommt auch das ihm gewidmete„Kartoffel auf Pfälzisch“ von Helga Rosemann (Lauinger Verlag. Der kleine Buchverlag) daher. Und weil es eben ein „Pfälzer Kulturgut“ ist, diese Kartoffel, gibt es vorab eine umfangreiche Erklärung zu deren Weg in die Pfalz, ihre Verbreitung dort (Kartoffelmuseum, Grumbeere-Markt, Kartoffelschnaps), ihre Rolle in der Geschichte und natürlich Grundlegende Infos zur Knolle selbst. Weiterlesen

Mein zweites Mal mit Chelsea

eat.jpgEines meiner absoluten Lieblingskochbücher ist nach wie vor „Homemade Happiness“ von Chelsea Winter, weswegen ich mich absolut auf „eat“ (ebenfalls bei ars vivendi erschienen) gefreut habe. Auch diesmal geht es darum, dass uns das Essen glücklich machen soll und so teilt sie die Rezept in die Rubriken „Stärken“, „Wohlfühlen“, „Kombinieren“, „Selbst machen“ und „Versüßen“ ein. Ernährungstrends und jede Form von Diät finden wir bei ihr nicht, was ich schonmal sehr sympathisch finde. Im ersten Kapitel “ Stärken“ beginnen wir mit dem Tagesende, also dem Abendessen. Wer mit einem guten Essen ins Bett geht, träumt bestimmt besser 😉 Weiterlesen

Es war einmal in einem Backbuch…

märchenSo oder so ähnlich muss das ja einfach klingen, wenn ich hier und heute „Das Märchen-Backbuch. Rezepte & Geschichten“ aus dem Hölker Verlag von Christin Geweke vorstelle. Fünf märchenhafte Kapitel mit den klangvollen Namen: „Schneeweißchen & Rosenrot. Klassisch schön“, „Hänsel und Gretel. Knuspriges aus dem Ofen“, „Frau Holle. Puderzucker und Schokolade“, „Sterntaler. Himmlisches Gebäck“ und „Die Prinzessin auf der Erbse. Fein und zart“ kommen in dunkelblauem Einband mit Gold und Glitzer daher. Klingt nach einem hervorragenden Backwerk, das mir kurz vor Weihnachten die dunkler werdenden Abende versüßen kann. Weiterlesen

You can paint it, you can eat it

backen.jpgEine etwas ungewöhnliche Idee liefert Karola Fuhr in Zusammenarbeit  mit Sabine Frank und ihrem schönen Büchlein „Backen wie gemalt. Pfälzische Weihnachtsplätzchen“ erschienen bei „Der kleine Buchverlag“. Rund 25 Klassiker der Weihnachtsküche werden hier nicht abgelichtet präsentiert, sondern kunstvoll illustriert. Für alle, die sich damit etwas schwer tun, gibt es im Anhang aber auch nochmal alles in kleinen Bildchen, also Fotografien. Auf alle Fälle mal eine ausgefallene Sache und sicherlich ein hübsches Geschenk für Weihnachten.  Weiterlesen

Vielfältig – leider völlig verkannt

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„Quitten. Herzhaft und süß“ kommt wie gerufen, wenn ich im Garten meiner Eltern die prallen Früchte am Baum erblicke. Was man abgesehen von Gelee, Quittenbrot und Saft damit machen kann, habe ich mich immer schon gefragt. Gelee und Chutney habe ich letztes Jahr tatsächlich schon mal gemacht, aber war irgendwie nicht davon überzeugt, dass sich Aufwand und Ergebnis wirklich die Waage halten. 30 Rezepte liefert das kleine Büchlein von Thorbecke.

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