Mehr Glück für alle!

glückEs gibt so Menschen, denen scheint wirklich die Sonne aus dem Allerwertesten bzw die sind einfach immer gut drauf, strahlen, lachen. Dann gibt es mich: ich gehöer vermutlich auch zu denen mit einem RBF (resting bitch face), die unbewusst böse gucken, sobald sie ihre Gesichtsmuskeln entspannen. Weil das in letzter Zeit leider überhand nimmt und wir ja nur zu gut wissen, dass sich im Gesicht unbewusst alle Gedanken spiegeln, sollte ich vllt meine Gedanken mal auf andere Gedanken bringen 🙂 sprich: positive mind. Helfen soll mir dabei „Glück. Zeit für mich“ von Anne Barnes aus dem Kailash Verlag. Den kannte ich bislang nicht, weil es da meist eher um Yoga, Body, Min dun Esoterik geht, also nicht so ganz meien Welt. Wenn einer dieser Wege aber zu mehr Sonnenschein und einem positiven Gemüt führt, ist mir das alles recht.
glück4Vorab erklärt uns die Autorin, was es mitd em Glück so auf sich hat und, dass „happiness is homemade“, also wir selbst für unser Glück verantwortlich sind. Das weiß ich ja theoretisch auch… in acht Kapiteln („Einfach Glücksstrategien“, „Freude teilen“, „Glücklich daheim“, „Gut geschlafen, gut gelaunt“, „Freude im Job“, „Essen, das glücklich macht“, „Bewegung tut gut“, „Ganzheitlich ins Glück“) führt sie uns auf den Weg zu mehr Gelassenheit, Zufriedenheit und eben: Glück.
In den einzelnen Kapiteln wechseln sich kleine Übungen, Zitate und allgemeine Ratschläge ab. Da gibt es HInweise dazu, dass man sich an kleinen Dingen erfreuen soll, bewusst wahrnehmen, das tun, was einem gut tut. Man erhält Tipps, Leute zu meiden, die einen runterziehen, negative Gespräche in eine positive Richtung zu leiten usw… auch hier kann ich nur sagen: in der Theorie sind das alles Dinge, die ich schon oft gehört habe.
glück2Alleine die Tatsache, dass sie hier so schön gehäuft erscheinen und alle ganze wunderbar gestaltet sind, macht es leider nicht leichter, die Ratschläge aktiv anzuwenden. Den auf dem Buchrücken versprochenen „Abstand zu ein paar Dingen“, die „verbesserte Stimmung“ und den Weg zu einem „glücklichen Selbst“ habe ich am Ende des Buches leider nicht gefunden. Sehr schöne und wahre Sprüche und tolle Illustrationen reichen da bei mir leider nicht aus. Den letzten Tipp am Ende des Buches, dass mancher auch dank dieser Anleitungen vielleicht nicht glücklich wird und eben professionelle Hilfe braucht, finde ich da fast ein bisschen makaber. Als ob irgendwer, der richtig ernsthaft despressiv ist, sich von diesem Buch Heilung erhoffen würde – ich hoffe es doch nicht. Als kleines Geschenk für im Grunde positiv eingestellte Menschen ist das Büchlein sehr schön – für alle, die generell eher von der zweifelnden Sorte sind leider unnütz.

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