Schlanker Bauch – oder auch nicht

zero.jpgDie Suche nach dem perfekten Weg, um einen flachen Bauch zu bekommen, habe ich noch lang nicht aufgegeben. Gesunde Ernährung und Sport reichen bei mir einfach nicht aus, dass ich dieses Bäuchlein, das mich so nervt, wegbekomme. Daher versuche ich es diesmal mit Theorie und hoffe, dass mir „Zero Belly: Ein flacher Bauch – gesund und einfach – Bis zu 7 Kilo in 14 Tagen“ von David Zinczenko dabei helfen kann, endlich meinen Waschbrettbauch zu erreichen.
David Zinczenko schreibt ganz unterhaltsam, trotzdem merke ich zu stark, dass es sich hier um ein amerikanisches Buch handelt. Leicht dogmatisch, manchmal einfach ein wenig arg plump. Da gibt es natürlich allgemeine Zahlen an denen sich zeigen lässt, dass die Welt immer dicker wird, Grafiken zu diversen „Fett“-Themen und mehr. Ich selbst finde das oft zu plakativ, die Infos zu allgemein und das, was unumstößliche Fakten sind, weiß ich meist eh schon. Zudem muss ich ehrlich sagen, dass mich „Null Diabetes“, „Null Herzkrankheiten“ und „Null Alzheimer“ nicht so wirklich interessieren, denn mir geht es bei dem flachen Bauch ja eher um ästhetische Gründe als um gesundheitliche, wie ich zugeben muss. Alles andere, wie die Sache mit den „Fett-Genen“ … naja, ich bin skeptisch. Ob es die Möglichkeit gibt, solche Zellen, sofern denn vorhanden, einfach auszuschalten.
Die Rezepte (Apfelschnitze mit Nussbutter, Bananenbrei, Cashewreis it Huhn, Frittata, Linsensuppe), Smoothie-Vorschläge (grüner Drache, Mango-Muskelturner, Vanille-Shake) und Diätanregungen sind ganz okay, aber nicht der Burner. Die umfangreiche Kalorientabelle ist ganz nett und auch die Workouts mit entsprechenden Abbildungen sind hilfreich.
Insgesamt bin ich aber nicht überzeugt, weil das Buch für mich nur bedingt geeignet ist. Im Grunde wollte ich mehr Ideen dafür, wie man einen flachen Bauch bekommt als Gründe, warum es gesünder ist, keinen Bauch zu haben. Von daher leider nicht ganz mein Fall …

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