Nord, Süd, West? Ne, in den Osten geht’s

eastAber nicht in unsern Osten, sondern in den Osten Asiens – genauer in den Südosten. Dorthin entführt uns „EAST. 130 Rezepte aus Südostasien“ von Leanne Kitchen & Antony Suvalko. Das farbenprächtige Werk (Hölker Verlag) bietet dabei neben landestypischen Gerichten auch zahlreiche wunderschöne Landschafts- und Portraitaufnahmen, die einem wahrlich den Atem rauben. Wer noch nicht selbst dort war, hat nach dieser Lektüre garantiert Lust, sich selbst einmal live vor Ort in das Abenteuer „Südostasien“ zu stürzen. Weiterlesen

Take a „Glas“ and have a break

glasDas Mittagessen ist ja immer so ein heikles Thema, wenn man berufstätig ist. Geht man essen, geht das auf Dauer schlicht ins Geld. Wärmt man sich jeden Tag das vom Vortag auf, geht das auf die Nerven und holt man sich im Supermarkt irgendeinen Snack, wird man dem einfach irgendwann überdrüssig. Die Lösung? Gibt es mit „Pause im Glas. Vegatarisches & Veganes zum Mitnehmen“ aus dem Hölker Verlag von Luisa Zeltner. Auch die Autorin hatte irgendwann keine Lust mehr auf pappige Pausenbrötchen und Kantinenimbiss, weil sie Geldbeutel und Hüften schonen wollte. Bevor es losgeht erhalten wir noch ein paar hilfreiche Tipps zu den Glasversionen und Anregungen, wo man sie bekommt. Und natürlich auch clevere Hinweise dazu, wie man das Glas schichten sollte, damit es nicht matschig wird und auch nach einer gewissen Dauer noch optisch ansprechend aussieht. Und damit auch alles wie immer zeitgemäß ist, gibt es dann ncoh ein paar Hinweise zu Regionalität, Saisonalität, Bio und Milch-Ersatzprodukten. Alle bedient? Dann kann es ja losgehen.

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Sehnsucht nach Südindien

spiceSpirit & Spices. Südindische Kochkulturen“ von Michael Langoth aus der styria edition hat mich in mehrfacher HInsicht überrascht. Zuerst fällt auf: das Buch kommt wirklich großfromatig daher, was bei den tollen Bildern aber nur von Vorteil ist, damit man sich an diesen in ihrer ganzen Opulenz erfreuen kann. Dann stellt  man bereits auf den ersten Seiten fest, dass es sich nicht (wie ich ursprünglich dachte) um ein Kochbuch handelt, sondern vielmehr um ein Kulturbuch. Wir erfahren sehr textreich, aber auch mit unglaublich tollen Bildern alles rund um die Kultur, die Ernährung, die Landwirtschaft, die Religion und mehr. Wie das mit den Gewürzen ist, den heiligen Kühen, dem Vegetarismus und der indischen Brotkultur. Die Gewürze wie Pfeffer, Kardamom, Koriander, Curryblatt, Tamarinde, Asant, Schwarzkümmel, Amchur oder auch Ajowan werden ausführlich dargestellt, oftmals sieht man die einzelnen Zwischenschritte von der frischen Frucht bis hin zum fertigen Gewürz, es werden die Einsatzgebiete und die medizinischen Aspekte erläutert. Weiterlesen

Bockshornklee küsst Kardamom – Indisch für Anfänger

indischVerführerische Indische Küche. Originalrezepte aus ganz Indien.“ bringt uns der Parragon-Verlag näher. Damit wir vorab wissen, was wir zu erwarten haben, gibt es ein Intro mit einer kruzen erklärung zur Geschichte der Indischen Küche, deren Abstammung, Einflüsse und Entwicklung seit 2800 v. Christus. Und da die Einflüsse zahlreich udn die daraus resultierende Küche mehr als vielfältig ist, gibt es noch eine kurze Erklärung dazu, worin sich Norden, Süden, Westen und Osten in ihrem Angebot heute unterscheiden. Unterschiedliche kulturelle Einflüsse und die Tatsache, dass alle Regionen über andere landschaftliche Konditionen und klimatische Bedingungen verfügen und somit andere Nahrungsmittel auf ihrem Speiseplan stehen haben, bedeutet eine Fülle an indischen Gerichten, der ich mir bis dato nicht bewusst war.
Bevor es losgeht, vermittelt uns die Liste der „Wichtigsten Zutaten“ noch einen Eindruck davon, was wir für das perfekte indische Essen benötigen wie Gewürznelken, Bockshornklee, Fenchelsamen, Garam masala und Kardomom. Vieles davon habe ich tatsächlich da, bei Bananen- und Curryblättern und Asant (gemahlenes Harz) muss ich passen. Aber bisher habe ich glaub auch noch nie irgendwas gekocht, wofür ich das gebraucht hätte. Weiterlesen