Süffiges selbst angesetzt

schnaps.jpgDas Thema „Schnäpse“ und „Liköre“ aus der heimischen Küche hatten wir ja bereits, aber ich bin der Ansicht, dass da noch ein paar weitere Bücher nie schaden können und freue mich über „Ansatzschnäpse. Liköre, Schnäpse und Kräuterweine selbst gemacht“ von Walter Gaigg aus dem Heyne Verlag. Weil dem Autor die Rezepte anderer Werke oft zu zu exotisch oder zu süß waren, hat er einfach mal selbst ein Buch verfasst, in dem er hauptsächlich Ansatzschnäpse aus heimischen Kräutern vorstellt, auf zu viel Zucker verzichtet und bei den Likören auf Klassiker zurückgreift. Klingt gut! Weiterlesen

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Gerührt, geschüttelt und geschlürft

1175 Mädels-Cocktails cover.indd„Realität ist eine Illusion, die sich aus Mangel an Drinks einstellt.“ (Udo Lindenberg) … aber wir wollen hier jetzt keineswegs verkennen, dass auch Alkohol nicht ganz ungefährlich ist, bzw. stets in Maßen und nicht in Massen genossen werden sollte. Deswegen gibt es mit „Mädels-Cocktails. Mit und ohne Alkohol“ aus dem Thorbecke Verlag auch gleich ein paar Anregungen ohne Umdrehungen. 30 leckere Rezepten bieten hier die Basis für den nächsten lauen Sommerabend auf dem Balkon und beim Blättern stellen sich erste Frühlingsgefühle ein… Weiterlesen

Kräuter sind gesund – ex und hopp

10673.jpgZumindest bekommt man, während man sich durch die schönen Geschichten in „Einer geht noch. Kräuterschnäpse und -liköre“ von den vier Kräuterschnaps-Liebhabern Melanie Jonas , Dorthe March , Nanette Andrée und Holger Janßen (Delius Klasing Verlag) liest so ganz allmählich den Eindruck, dass so ein ordentlicher Kräuterlikör nur gut tun kann. Da wird von der desinfizierenden Wirkung, der Anregung von Magen- und Darmtätigkeit, der Stärkung von Leber und Kreislauf der einzelnen Bestandteile gesprochen und so allmählich verstehe ich meine Nachbarn, die sich weit in dern 90ern noch bester Gesundheit erfreuen – sicherlich auch danke ihres umfangreichen Schnapsschränkchens. Angemessen dosiert kann der ein oder andere Absacker also allem Anschein nach doch ganz bekömmlich sein. Doch das Buch erzählt noch weit mehr.. Weiterlesen

It’s all about GIN

ginMit Vodka und Tequila kann man mich jagen, bei Jägermeister oder Ramazotti renn ich sogar noch schneller weg. Die einzige Spirituose, die ich als bekennender Freund der vergoren Traube schätze, ist Gin. Nicht unbedingt pur, aber so ein gediegener Gin-Tonic zum Feierabend ist schon was Feines, finde ich. Und der Gin boomt ja auch gerade. Immer mehr kleine Destillerien probieren sich an dem Brand und erobern den Markt mit exotischen und experimentellen Neuheiten. Mich freut das natürlich. Doch wie beim Wein bin ich der Ansicht, dass man sich ruhig ein bisschen mehr mit dem auseinandersetzen darf, was man da konsumiert. Wo kommt er her, wie wird er hergestellt usw. „It’s Gin Time“ von Melanie Jonas, Jürgen Kaffer und Margitta Schulze Lohoff (erschienen im Delius Klasing Verlag) liefern mir die Antworten.  Weiterlesen

EinheitsBrei war gestern!

breiKlingt ein bisschen nach Baby oder Kleinkind, der Titel? Ich muss zugeben, dass ich bei „Brei“ eben auch als erstes an Nahrung für zahnlose Erdenbürger denke. Alterstechnisch jetzt in die eine oder die andere Richtung der Lebensskala ausschlagend….
Was wir mit „Brei“ verbinden, ist jetzt in erster Linie nicht „sexy“, „genussvoll“ und „attraktiv“, sondern eher „zahnlos“, „sättigend“ und „schlotzig“. Höchste Zeit also, dass „Frühstücksbrei und Porridge“ von Carina Seppelt (Thorbecke Verlag) mit dem Gerücht um den (Einheits)Brei aufräumt. Tatsächlich erleben Porridge und Co seit es die so genannten Superfoods gibt einen wahren Boom. Da lässt man Chia und Matcha quellen, püriert sich Detox-Smoothies und Wellness-Säfte und rührt auf Teufel komm raus alles zusammen, was uns schöner, schlauer und schlanker macht.  Weiterlesen