Der (Küchen)Bulle wird stubenrein

Skueche.jpgeit ich vor Jahren gesehen habe, wie Tim Mälzer in seiner Fernsehküche rumschmuddelt und mit Handtüchern siffige Bretter abwischt oder siffige Bretter einfach auf die andere Seite dreht und entspannt weiterarbeitet, hat der „Schmuddel“ bei mir seinen Eindruck weg. Sein Auftreten in den sozialen Medien, in denen er regelmäßig provoziert, hat zudem dazu beigetragen, dass ich ihm ein wenig skeptisch gegenüberstehe. Das neue Buch „Die Küche: Mit über 120 Rezepten, in hochwertiger Ausstattung mit Goldfolienprägung“ (Mosaik Verlag) sah dann aber irgendwie doch so ästhetisch und ansprechend aus, dass ich mich nach einigen Jahren Abstinenz wieder an den „Bullen“ herantraue. Vielleicht hat er sich ja mittlerweile ein wenig die Hörner abgestoßen und ist zugänglicher?
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Backen für Faule mit Wow-Effekt

zauberkuchenIch liebe ja backen und gerne auch mal ein bisschen umfangreicher. Umso unentspannter bin ich dann, wenn ich mal nicht die Zeit habe, stundenlang in diversen Arbeitssschritten groß den Backlöffel zu schwingen. Da mir ein Marmorkuchen oder Sandkuchen dann immer zu unspektakulär ist (och nö, das kann ja jeder), bin ich immer auf der Suche nach Kuchen und Torten, die wahnsinnig aufwändig aussehen, dabei aber im Handumdrehen und mit wenigen Arbeitsschritten zuzubereiten sind. Geht nicht, sagst du jetzt? Ging bislang nicht mit Torten, sage ich (mein absoluter Tipp sind ide Blitzkuchen von Dr. Oetker, die ich heiß und innig liebe, weil sie genau diese Kombi aus schnell, einfach und zumindes ein bisschen beeindruckend sind). Mit „Zauberkuchen. 1 Teig = 3 Schichten“, erschienen bei Throbecke und verfasst von Christelle Huet-Gomez, soll sich das nämlich ein für allemal erledigt haben (hoffe ich). Weiterlesen

Lasset die Spiele beginnen – aber erstmal Frühstück

weltAn der Frage, ob man frühstücken sollte und wenn ja, was, scheiden sich die Geister. Da gibt es die Verfechter, die morgens schon auf eine geballte Ladung Vitamine, Ballaststoffe und Sattmacher setzen, auf der anderen Seite die Asketen, die mit einer Tasse Kaffee rundum zufrieden sind und jegliches Frühstück als Belastung sehen. Ich selbst begnüge mich mit Milchkaffee und Joghurt und kann es nicht nachvollziehen, wenn man sich zum Brunchen trifft, um zwischen 10 und 14 Uhr nichts andres zu machen als sich vollzustopfen und unter Garantie viel mehr zu essen als unter normalen Umstände. „So frühstückt die Welt. Rezepte und Geschichten.“ von Melanie Jonas, Margitta Schulze Lohoff, Holger Talinski und Diana Müller (Delius Klasing Verlag) hat sich genau mit diesem Phänomen auseinandergesetzt und festgestellt, dass man in Deutschland mittlerweile so multikuturell ist, dass man gar nicht mehr ins Ausland reisen muss, um die für uns exotischen Essgewohnheiten andere Nationen kennenzulernen. Weiterlesen