Ein Feuerwerk der Aromen

aroma.jpgEs gibt so Bücher, die sind an und für sich von den Rezepten her simpel gehalten, erwecken aber den Eindruck der Sterneküche mit Extrahäubchen. Das „AromaKochbuch“ von Erna Kille aus dem Prestel Verlag ist so ein Fall. Theoretisch geht es dabei um ganz prinzipielle Grundgedanken der Harmonie von Aromen, aber beim Durchblättern fühle ich doch deutlich Ehrfurcht und habe irgendwie ziemlich Respekt vor den Rezepten. Könnte aber auch daran liegen, dass die Fotos mächtig Eindruck machen… Weiterlesen

Advertisements

Ei, was bist du denn für ein Kraut?

img_5517.jpgIch liebe Gewürze und Kräuter, muss aber zugeben, dass ich die meisten nur vom Namen, vom Geruch und in getrockneter und gemahlener Form kenne. Würde man mir in der feien Natur die zugehörigen Pflanzen zeigen, stünde mir wohl nur allzuoft das sprichwörtliche Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Höchste Zeit also, meine Wissenslücken mit „Gewürze. Auswählen, Kombinieren, Schmecken“ von Lior Lev Sercarz (DVA) zu beseitigen. In Amerika scheint der gute Mann eine richtig große Nummer zu sein – ich bin gespannt. Immerhin 300 Seiten stark ist das Werk, das uns nicht nur informieren, sondern auch ermutigen möchte, damit wir in der Küche zukünftig viel mehr Gewürze einsetzen. Weiterlesen

In die Küche, hopphopp

kitchenGenau dorthin lädt uns Bloggerin Meike Peters in ihrem ersten Werk „eat in my kitchen. kochen, backen, essen und genießen“ (Prestel Verlag) nämlich ein. Aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen mit den Einflüssen der französischen und italienischen Küche ihrer Mutter kocht sie jetzt in Berlin zusätzlich unter den Einflüssen ihres amerikanischen Freundes – multikulti also. In der Einleitung erklärt sie, welche Rolle das Essen und seine Zubereitung in ihrem Leben spielen und erklärt gleich, dass es nicht auf eine professionelle Großküche ankommt, sondern auch sie in einer kleinen Küche mit wenigen, aber guten Utensilien arbeitet. Das finde ich in Zeiten, in denen viele Kochbücher Dörrapparate, Sous-Vide-Garer oder Thermomix ja schon fast zur Grundausstattung gehören, sehr angenehm. Stattdessen legt sie viel Wert auf Bioqualität, Saisonalität, Wildfang, verantwortungsvollen Konsum und bewussten Umgang mit den Lebensmitteln. Für einzelne Lebensmittel wir Kräuter, Hefe, Öle, Essige usw gibt es extra Tipps.  Weiterlesen

Opium fürs Volk? Nein, Salat!

salat1.jpgWir sind ja immer noch recht dicht am Jahresanfang und da sind ja bekanntlich auch die guten Vorsätze noch halbwegs präsent. „Gesunde Ernährung“ ist da so ein sehr beliebter Punkt (insbesondere, weil man es ja Weihnachte und Silvester meist ziemlich hat krachen lassen…) wenn es darum geht, Besserung zu geloben. „Die Salat-Bar. 80 Rezepte für knackig frische Salate“ von Sara Lewis aus dem Parragon Verlag bietet hierfür eine hervorragende Ausgangsbasis. Wenn nicht Salt der Inbegriff von „gesunder Ernährung“ ist, was denn dann bitteschön? Weiterlesen

Bockshornklee küsst Kardamom – Indisch für Anfänger

indischVerführerische Indische Küche. Originalrezepte aus ganz Indien.“ bringt uns der Parragon-Verlag näher. Damit wir vorab wissen, was wir zu erwarten haben, gibt es ein Intro mit einer kruzen erklärung zur Geschichte der Indischen Küche, deren Abstammung, Einflüsse und Entwicklung seit 2800 v. Christus. Und da die Einflüsse zahlreich udn die daraus resultierende Küche mehr als vielfältig ist, gibt es noch eine kurze Erklärung dazu, worin sich Norden, Süden, Westen und Osten in ihrem Angebot heute unterscheiden. Unterschiedliche kulturelle Einflüsse und die Tatsache, dass alle Regionen über andere landschaftliche Konditionen und klimatische Bedingungen verfügen und somit andere Nahrungsmittel auf ihrem Speiseplan stehen haben, bedeutet eine Fülle an indischen Gerichten, der ich mir bis dato nicht bewusst war.
Bevor es losgeht, vermittelt uns die Liste der „Wichtigsten Zutaten“ noch einen Eindruck davon, was wir für das perfekte indische Essen benötigen wie Gewürznelken, Bockshornklee, Fenchelsamen, Garam masala und Kardomom. Vieles davon habe ich tatsächlich da, bei Bananen- und Curryblättern und Asant (gemahlenes Harz) muss ich passen. Aber bisher habe ich glaub auch noch nie irgendwas gekocht, wofür ich das gebraucht hätte. Weiterlesen