Veggie von A -Z

veggie.jpgWie bei zahlreichen Kochbüchern, die in den letzten Jahren den Markt fluteten, liegt auch „Vegetarisch mit Liebe. 120 Rezepte von Apfel bis Zucchini“ (Südwest Verlag) ein Blog zu Grunde. Mit ihrem Koch-Blog „Love & Lemon“ begann für die Autorin Jeanine Donofrio die intensive Auseinandersetzung mit Rezepten und Zutaten, wobei sie erkannte, dass die wichtigste Eigenschaft eigentlich die Flexibilität ist: Sich nicht starr an Rezepte halten, mal variieren, mit dem Vorhandenen arbeiten und schnell etwas Leckeres zubereiten. Und weil man manchmal nicht das Gemüse bekommt, was man für ein Rezept bräuchte, einen dafür aber etwas anderes im Gemüseladen stark anspricht, ist das Buch nicht nach Mahlzeiten, sondern nach Gemüse und Obst sortiert. Anders, aber gut. Weiterlesen

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Vampire ade – Knoblauch ahoi

knobi.jpgEntweder man hasst ihn oder man liebt ihn. Am Knoblauch scheiden sich die Geister, denn es gibt hier wirklich nur das „entweder oder“. Zum Glück für mich – und den neuen Mann- stehen wir beide auf diese duften Knollen. Kaum ein Abend ohne Knobi-Dip, Knobi-Brot, Tzatziki, Hummus oder irgendwas, an das man Knoblauch hauen kann. Leider manchmal auch ein bisschen zu viel des Guten … das merken wir dann nachts, morgens, am späten Morgen, am frühen Mittag… aber hey – das war es bisher definitiv jedes Mal wert. Da passt dann auch „Knoblauch. Über 65 fantasievolle Rezepte mit der beliebten Knolle“ von Jenny Linford aus dem Verlag ars vivendi wie die berühmte Faust aufs Auge.  Weiterlesen

Einmal die fleischfreie Reise, bitte

orientErneut begeben wir uns hinein in die farbenprächtige und gewürzreiche Welt des Abendlandes. Diesmal mit „Orient köstlich vegetarisch“ von Salma Hage (Edel Verlag). Aufgeteilt ist das Buch in die Rubriken „Getränke“, „Frühstück“, „Dips und Mezze“, „Salate“, „Gemüse“, „Hülsenfrüchte & Co“ sowie „Desserts“. Bevor sich aber alles um den Genuss dreht, legt uns Alain Ducasse, selbst ein großer Fan der mediterranen Küche, dieses Werk ans Herz mit dem Hinweis, dass die Rezepte darin nicht nur unsere Geschmacksknospen begeistern werden, sondern wir auch lernen werden, bessere, weil nachhaltig produzierte Produkte zu wählen und allein auf der Basis von Gemüse und Getreide hervorragende Gerichte zu zaubern. So ein Lob vom Großmeister – ist natürlich verdammt viel wert. Weiterlesen

Ganz weit weg und doch so nah

juedisch.jpgSo kommt es einem vor, wenn man sich durch das Buch „Die Jüdische Küche. Eine kulinarische Reise zwischen Tradition und Moderne – mit über 160 Rezepten“ von Annabelle Schachmes (erschienen bei Südwest) arbeitet. Ich nenne das bewusst „arbeiten“, denn mit fast 400 Seiten handelt es sich hier um ein echtes Schwergewicht in Sachen Kochbuch. Tradition und Moderne zeigen sich bereits beim Einband, der mit aktuellen Rezeptbildern und alten Fotoaufnahmen entworfen wurde. Diese Gestaltung setzt sich auch im Inneren fort, wo an vielen Stellen schwarz-weiß Fotografien  vergangener Tage auf alte Gebräuche und Lebensart hinweisen. Daneben gibt es aktuelle Fotografien – viele mitten aus dem Leben wie vom Markt oder aus Cafes. Ungeschönt, echt, lebensnah. Das hatten wir ja in letzter Zeit schon einige Male.  Weiterlesen

Pleite – aber dafür Gemüsechips

1.jpgDas war jetzt definitiv nicht der erste Versuch, Gemüsechips selbst zu machen. Aber wahrscheinlich so langsam mein letzter. Egal wie dünn ich schneide, vorher Wasser entziehe, vorsichtig im Ofen backe, das Ergebnis ist entweder lappelig oder verbrannt. Die Stufe „knusprig“ scheint es bei mir im Ofen nicht zu geben. Voller Vorfreude, dass ich vielleicht doch noch einen perfekten Kniff finde, der mir bislang gefehlt hat, um die perfekten Chips daheim herzustellen, stürze ich mich auf „Gesunde Chips & leckere Dips“ aus dem Komet Verlag. Rund 100 Seiten voller Ofenknabbereien erwarten mich … Weiterlesen