Backen mit Gemüse – es grünt so grün

green.jpgDass man nicht immer süß backen muss, sondern es eine riesige Auswahl an herzhaften Kuchen, Torten, Kaffeestückchen gibt, die man bedenkenlos ebenfalls an der Kaffeetafel servieren darf, hatte ja bereits „Alles außer süß!“ bewiesen. Dass man aber auf der anderen Seite auch mit Gemüse süße Waren herstellen kann, das ist bei „Green Cakes. Süße Kuchen mit Gemüse“ (NGV Verlag) jetzt anders. Klingt im ersten Moment vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber – wie auch im Intro – erwähnt, ist Karottenkuchen ja auch bei uns nichts Ungewöhnliches. In ähnliche Richtung zielen dann nämlich auch die anderen Rezepte, bei denen unter anderem „Aubergine“, „Kartoffel“ und „Pastinake“ zum Einsatz kommen. In vielen Fällen kann dem Rezept durch den Einsatz von Gemüse nämlich nicht nur ein besonderer Kick gegeben werden, sondern es wird oftmals auch figurfreundlicher, weil man beim Mehl oder Fett reduzieren kann.  Weiterlesen

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Gekringelte Gemüseliebe

spiralWie schon oft erwähnt, kommen bei mir keine Nudeln auf den Tisch (wobei ich durchaus für Gäste Nudeln zubereite), was meinem Freund (= leidenschaftlicher Pasta-Fan) nicht so gut gefällt. Damit er wenigstens ansatzweise das Gefühlt hat, etwas Ähnliches essen zu können, ließ ich mich auf das Abenteuer „Spiralschneider“ ein. Meine erste Version, der Klassiker von Gefu für rund 20 Euro, fiel gnadenlos durch. Keine einzig Gemüsesträhne, die länger als 10 cm war, dann wieder passt die Form des Gemüses nicht, dann ist es wiederum zu dick, zu dünn, zu hart.. ich gab auf und das Teil zurück.
Auf einer Verbrauchermesse fand ich dann Duoschäler mit zwei Klingen und einem entsprechenden Zubehör, mit dem man ebenfalls Gemüsenudeln zaubern können sollte. Und, was soll ich sagen: It works! ♥♥♥ Und so musste natürlich auch das passende Beiwerk „Feine Gemüse-Nudeln. Rezepte für den Spiralschneider.“ her.  Weiterlesen

Beilage? Nee, Mahlzeit. So ganz alleine. Nur Gemüse.

gemuese1Wenn ihr meine Mama fragt, wie man einen Vegetarier glücklich macht, dann wird sie wohl sagen :“Indem wir nicht nur eine Beilagenkarte bekommen oder gar eine Art „Restküche“, sondern richtige Gerichte“. Wer jetzt behauptet, dass es doch mittlerweile ein total großes Angebot für Vegetarier gäbe und es kein Problem wäre lecker und gut satt zu werden, der mag in Großsstädten sicherlich recht haben, aber auf dem Dorf ist das oft noch anders, leider. Ich erinnere mich leidig an einen Urlaub, in dem wir ein kleines Dorf in Bayern erwischten, in dem man die Veggies eher so als Aliens oder den Yeti abtat: soll es geben, haben wir aber noch nie gesehen…. Meine Mutter lebte eine Woche von Bratkartoffeln (wenn sie Glück hatte, kamen die tatsächlich ohne Speck), Beilagensalat und jeder Menge Nachtisch. Dabei zeigt „Gemüse. Das Kochbuch.“ von Andrea Grossmann, Michael Kolm und Johann Pabst aus dem pichler Verlag, dass es so einfach sein könnte bei der Fülle der Sorten und Zubereitungsarten.
Im Übrigen war das mit dem Speck an den vegetarischen Bratkartoffeln nur eine von zahlreichen Erlebnissen dieser Art: Wir hatten auch ( – wohlgemerkt immer mit dem Hinweis, dass sie vegetarisch essen möchte -) Feldsalat mit Speck, Kartoffelsuppe mit Grieben, in Schmalz gebratene Pfannekuchen, Gemüsesuppe mt Hühnerfond und mehr. Ich glaube ich wäre an dieser Stelle ziemlich böse geworden… ^^ aber zurück zum Gemüse. Weiterlesen

Das Buffet für den kleinen Angeber :)

schönerJa, ich gebe es zu: ich bin schon so ein kleiner Strunzer (bei uns ist das hier ein kleiner Angeber), wenn ich für Gäste ein Buffet herrichte. Im Idealfall will ich dann nicht nur, dass alle es toll und lecker finden, sondern dass so ein richtiges *boah-wohooo-wow-krass* kommt. Teilweise erreiche ich das dadurch, dass ich einfach eine riesige Menge auffahre, aber ich versuche natürlich auch optisch das ein oder andere Highlight zu servieren. Und ganz ehrlich: mit den richtigen Tipps und Kniffen kann man ja aus der schlichtesten Gurke oder Karotte ein wahres Kunstwerk zaubern. Aber man braucht eben einfach auch das wissen, wo man die richtigen Tipps herbekommt. „Schöner kochen. Die Kunst der perfekten Zubereitung. Rezepte und Tipps für Partys und Feste.“ aus dem Becker Joest Volk Verlag von Rafael Pranschke erscheint mir da eine gute Herangehensweise auf dem Weg zum Superstrunzer – verspricht auch der Autor, der im Intro erklärt :“selbst einfachste Zutaten (…) erhalten durch neue Zubereitungstechniken den Touch des Spektakulären.“ Na dann bin ich ja mal gespannt. Weiterlesen