Ein Fest für Vegetarier!

vegeAuch wenn ich selbst keineswegs Vegetarier bin, so beschwere ich mich doch recht oft (auch hier) darüber, dass es für Vegetarier häufig kein adäquates Angebot gibt, sondern meist auf „den Rest“, also die Beilagen, verwiesen wird. Würde mich jetzt vielleicht auch gar nicht so sehr tangieren, wenn ich das nicht seit Jahrzehnten bei meiner Mama mitkriegen würde, die deswegen eher ungern auswärts isst. Okay, hier in der Pfalz, wo ich lebe, sind Wurst und Fleisch einfach Grundnahrungsmittel – zumindest in der Gastronomie. Umso schöner also, dass es bei den Kochbüchern mittlerweile immer und immer mehr OHNE gibt. „Festlich vegetarisch. 18 Menüs fürs ganze Jahr.“ ist da eines der aktuellsten Beispiele aus dem Haus Hölker von Martin Kintrup. Toller Einband, sehr hochwertige Aufmachung und meine große Hoffnung für Weihnachten, denn bei uns gibt es Braten … außer für Mama. Weiterlesen

Advertisements

Superfoods zum Wegschlecken

supereis.pngEs gibt kaum eine Food-Gruppe, die in den letzten Monaten nicht irgendwie und irgendwo das Thema „Superfoods“ aufgegriffen hat. Sei es bei der veganen Ernährung, dem besten Frühstück für den Tagesstart, im Slowfood oder auch bei Low Carb. Kein Wunder also, dass es jetzt im Sommer (ja, auch wenn wir es nur manchmal merken, es ist Sommer) auch „SuperFoodEis“ geben muss. Herausgegeben hat das Werk von Kerstion Pooth und Astrid Saß der ZS Verlag und verspricht „Healthy Eating mit Wohlfühl-Rezepten. Gesund, fit und glücklich.“ Ich bin gespannt, was die beiden Lifestyle- und Fashion-Begeisterten sich da so haben einfallen lassen.  Weiterlesen

Ohne Tier, aber mit Herz

chrisNein, ich bin kein Vegetarier und kein Veganer, ich habe kein ethisches Problem damit, Fleisch zu essen und es schmeckt mir auch. Trotzdem bin ich nicht der Ansicht, dass jede Mahlzeit nur erst dann vollwertig ist, wenn sie eine tierische Komponente enthält und so kommt es recht oft vor, dass bei mir mittags nur Salate und Abends Gemüse und Antipastivariationen auf dem Teller landen.Ich freue mich aus diesem Grund immer wieder über Kochbücher, die tatsächlich vegetarisch sind, denn gerade hier finde ich oftmals neue und kreative Anregungen. Ein gelungenes Beispiel für so ein Buch ist: „Christina macht was – Veggie. Lecker. Anders.“, das Frau Heß mit dem Thorbecke Verlag herausgebracht hat. Wie so oft in den letzten Jahren handelt es sich auch hier bei der Autorin um eine Bloggerin, die sich mit dem Buch einen Traum erfüllen konnte. In ihrer Einleitung berichtet Sie zum einen kurz über jenen Blog und auch darüber, wie sie zur Vegetarierin wurde und, weshalb dies damals kein leichter Weg war. Sympathische junge Frau und besonders die Tatsache, dass sie von vornherein sagt, dass sie nicht missionieren will und jeder das essen soll, was ihn glücklich macht, finde ich gut. Aber viel interessanter sind natürlich die Rezepte. Weiterlesen

Grüße, Küsse und nette Kleinigkeiten

gruesseIch habe mich ja bereits mehrfach dem Thema „Do it yourself“ gewidmet und werde dem auch nicht überdrüssig, da ich nach wie vor der Überzeugung bin, dass Selbstgemachtes wertvoller ist als der meiste gekaufte Kram (einen Ring von Tiffanys würde ich natürlich trotzdem immer dankend nehmen 😀 ). Daher diesmal „Grüße aus meiner Küche. Leckere Geschenke selbst gemacht.“ von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup aus dem Hölker Verlag. Insbesondere zu Weihnachten überschlugen sich mal wieder alle Kreativen und gerade diese Gläser mit verschiedenen Back- und Kochmischungen, die es derzeit quasi überall gibt (siehe auch Cover des Buches) haben es mir angetan. Weiterlesen

Achtung, Liebe: Heiß und lecker!

suppeIch liebe Suppe seit jeher. Angeblich wurde die Familienleidenschaft von Seiten meines Großvaters mütterlicherseits übertragen, aber wie auch immer… wenn nichts mehr geht, geht Suppe. Das hat meine Mama dann auch früh dazu veranlasst einfach alles, was ich nicht essen wollte (insbesondere jegliche Gemüse) zu pürieren und in Suppe zu verwandeln. Hat auch meine gesamte Kindheit hindurch perfekt geklappt. Danach musste ich leider lernen, das Gemüse auch in seiner ursprünglichen Form zu genießen. Auf alle Fälle ist diese Suppenliebe geblieben und keine Kartoffelsuppe, Tomatensuppe oder Pastinakensuppe ist vor mir sicher. Und wenn man dann mit diesem heißen Teller voller Kindheitserinnerungen an einem kalten Wintertag die Sonne zumindest innerlich zurückholt, dann ist die Welt in Ordnung und alles ein kleines bisschen besser. Keine Frage also, dass „Suppenliebe.Herzerwärmende Rezepte für jede Gelegenheit“ von Belinda Wlliams aus dem Thorbecke Verlag in meiner Sammlung nicht fehlen darf. Weiterlesen