Es war einmal in einem Backbuch…

märchenSo oder so ähnlich muss das ja einfach klingen, wenn ich hier und heute „Das Märchen-Backbuch. Rezepte & Geschichten“ aus dem Hölker Verlag von Christin Geweke vorstelle. Fünf märchenhafte Kapitel mit den klangvollen Namen: „Schneeweißchen & Rosenrot. Klassisch schön“, „Hänsel und Gretel. Knuspriges aus dem Ofen“, „Frau Holle. Puderzucker und Schokolade“, „Sterntaler. Himmlisches Gebäck“ und „Die Prinzessin auf der Erbse. Fein und zart“ kommen in dunkelblauem Einband mit Gold und Glitzer daher. Klingt nach einem hervorragenden Backwerk, das mir kurz vor Weihnachten die dunkler werdenden Abende versüßen kann. Weiterlesen

Rotkäppchen steht auf Schinkenstullen

maer.jpgNeue Ansätze finde ich ja generell spannend und die Idee, Märchen mit Rezepten zu verbinden, ist richtig gelungen. Betrachten wir beides als Kulturgut der Gesellschaft, so ist die Gemeinsamkeit schnell gefunden und wenn man aufmerksam durch die Märchenrunde geht, fällt einem auf, dass tatsächlich in vielen davon das Essen eine große Rolle spielt. Da hätten wir Rotkäppchen mit dem gefüllten Korb, Hänsel und Gretel, die einerseits das Lebkuchenhaus vernaschen, andererseits über Brotkrumen den Weg zurück nach Hause sichern, wir hätten den Froschkönig, der darauf besteht, vom gleichen Teller zu speisen und Schneewittchen, die bei den Zwergen selbiges einfach tut, ohne um Erlaubnis zu bitten. Und natürlich gibt es zum Happy End stets ein opulentes Bankett. Auf die Idee zum Buch bin jedoch nicht ich gekommen, sondern Stevan Paul, der bei „Heute koch ich, morgen brat ich. Märchenhafte Rezepte“ erschienen im Hölker Verlag definitiv eine geniale Eingebung hatte.

Weiterlesen