Dolci aus bella Italia. Delizioso!

1Das erste, was mir nach rund 10 Seiten auffällt: Hier ist wirklich alles süß. Es ist einfach schon viel zu lange her, dass ich das letzte Backbuch in den Händen hielt. Jede Menge Zucker, Butter, Eier, Mehl und als Ergebnis daraus noch viel mehr süße Leckereien. „Backen. Dolci, Tartes und zauberhafte Küchen“ von Melissa Forti aus dem Prestel Verlag macht schon mit dem Einband, der die Bäckerin, eindeutig eine Vertreterin des Rockabilly mit großflächigen Tattoos, zeigt. Die ersten Fotos und die kaligraphische Gestaltung der Einleitung finde ich schon einmal super. Und dass Tim Mälzer das Vorwort geschrieben hat und sagt »Mehr Italien kann man in ein Stück Kuchen nicht reinbacken.«, spricht ja auch für sich, oder?! Weiterlesen

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Kochst du noch oder bloggst du schon?

coverBlogs rund um die Welt des Essens gibt es mittlerweile ja wie Sand am Meer. Wer sich einen kleinen Überblick verschaffen möchte, was es noch so alles gibt und sich dabei die ein oder andere Inspiration erhofft, der ist mit „Wie wir kochen. Die besten Foodblogs und ihre leckersten Rezepte“ von Julia Stenz aus dem Prestel Verlag gut beraten. Nach einem Vorwort von Eva Biringer, selbst Bloggerin und zudem Journalistin für Zeit Online im Bereich Food, kommt auch noch die Herausgeberin, Bloggerin und freie Journalistin, zu Wort bevor uns auf den kommenden Seiten 27 Bloggerinnen und Blogger-Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sich und ihren Blog präsentieren (- einzene Blogger gibt es diesmal nicht). Weiterlesen

All about coffee – die neue Kaffeekultur

img_5527.jpgIch gebe zu, dass ich von „Coffee Styles. Kaffee. Kultur. Genuss“ ein wenig überrascht war, da ich die Infos zum Buch vorab wohl nur überfolgen hatte und nicht gelesen hatte, dass es sich in erster Linie um einen Bildband (Prestel Verlag) handelt. Da der Kaffee einen stetig wachsende Kult erlebt und längst mehr Kultur als nur Getränk ist, widmet ihm der Fotograf Horst A. Friedrichs aus London gleich ein ganzes Buch, das den Bohnengenuss in seiner ganzen Breite zeigt. Endlich mal muss ich mich nicht mit kleinen Bildchen begnügen, sondern bekomme großformatige wunderbare und perfekt inszenierte Aufnahmen geboten. Wunderbar.
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In die Küche, hopphopp

kitchenGenau dorthin lädt uns Bloggerin Meike Peters in ihrem ersten Werk „eat in my kitchen. kochen, backen, essen und genießen“ (Prestel Verlag) nämlich ein. Aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen mit den Einflüssen der französischen und italienischen Küche ihrer Mutter kocht sie jetzt in Berlin zusätzlich unter den Einflüssen ihres amerikanischen Freundes – multikulti also. In der Einleitung erklärt sie, welche Rolle das Essen und seine Zubereitung in ihrem Leben spielen und erklärt gleich, dass es nicht auf eine professionelle Großküche ankommt, sondern auch sie in einer kleinen Küche mit wenigen, aber guten Utensilien arbeitet. Das finde ich in Zeiten, in denen viele Kochbücher Dörrapparate, Sous-Vide-Garer oder Thermomix ja schon fast zur Grundausstattung gehören, sehr angenehm. Stattdessen legt sie viel Wert auf Bioqualität, Saisonalität, Wildfang, verantwortungsvollen Konsum und bewussten Umgang mit den Lebensmitteln. Für einzelne Lebensmittel wir Kräuter, Hefe, Öle, Essige usw gibt es extra Tipps.  Weiterlesen

Genuss mit Blick auf den Seerosenteich

monetWenn man mich nach meinem Lieblingsmaler fragt, so lautet meine Antwort seit der Kindheit „Monet“. Auch wenn ich die Bilder von Franz Marc, Kandinsky oder Degas ebenfalls liebe, so ist Monet für mich immer noch derjenige, in dessen Bildern ich mich einfach verlieren kann. Wasser, Blüten und noch mehr Blüten. „Zu Gast bei Monet. Rezepte aus Giverny“ von Florence Gentner und Francis Hammond aus dem Prestel Verlag war da quasi so etwas wie eine Pflichtlektüre für mich. Bereits der Einband macht Lust auf Kunst und Kochen. Und schnell wird beim Blick ins Buch klar, dass es auch hier um eine Symbiose geht – die des Künstlers und der Kochkunst.  Weiterlesen