All about coffee – die neue Kaffeekultur

img_5527.jpgIch gebe zu, dass ich von „Coffee Styles. Kaffee. Kultur. Genuss“ ein wenig überrascht war, da ich die Infos zum Buch vorab wohl nur überfolgen hatte und nicht gelesen hatte, dass es sich in erster Linie um einen Bildband (Prestel Verlag) handelt. Da der Kaffee einen stetig wachsende Kult erlebt und längst mehr Kultur als nur Getränk ist, widmet ihm der Fotograf Horst A. Friedrichs aus London gleich ein ganzes Buch, das den Bohnengenuss in seiner ganzen Breite zeigt. Endlich mal muss ich mich nicht mit kleinen Bildchen begnügen, sondern bekomme großformatige wunderbare und perfekt inszenierte Aufnahmen geboten. Wunderbar.
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In die Küche, hopphopp

kitchenGenau dorthin lädt uns Bloggerin Meike Peters in ihrem ersten Werk „eat in my kitchen. kochen, backen, essen und genießen“ (Prestel Verlag) nämlich ein. Aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen mit den Einflüssen der französischen und italienischen Küche ihrer Mutter kocht sie jetzt in Berlin zusätzlich unter den Einflüssen ihres amerikanischen Freundes – multikulti also. In der Einleitung erklärt sie, welche Rolle das Essen und seine Zubereitung in ihrem Leben spielen und erklärt gleich, dass es nicht auf eine professionelle Großküche ankommt, sondern auch sie in einer kleinen Küche mit wenigen, aber guten Utensilien arbeitet. Das finde ich in Zeiten, in denen viele Kochbücher Dörrapparate, Sous-Vide-Garer oder Thermomix ja schon fast zur Grundausstattung gehören, sehr angenehm. Stattdessen legt sie viel Wert auf Bioqualität, Saisonalität, Wildfang, verantwortungsvollen Konsum und bewussten Umgang mit den Lebensmitteln. Für einzelne Lebensmittel wir Kräuter, Hefe, Öle, Essige usw gibt es extra Tipps.  Weiterlesen

Genuss mit Blick auf den Seerosenteich

monetWenn man mich nach meinem Lieblingsmaler fragt, so lautet meine Antwort seit der Kindheit „Monet“. Auch wenn ich die Bilder von Franz Marc, Kandinsky oder Degas ebenfalls liebe, so ist Monet für mich immer noch derjenige, in dessen Bildern ich mich einfach verlieren kann. Wasser, Blüten und noch mehr Blüten. „Zu Gast bei Monet. Rezepte aus Giverny“ von Florence Gentner und Francis Hammond aus dem Prestel Verlag war da quasi so etwas wie eine Pflichtlektüre für mich. Bereits der Einband macht Lust auf Kunst und Kochen. Und schnell wird beim Blick ins Buch klar, dass es auch hier um eine Symbiose geht – die des Künstlers und der Kochkunst.  Weiterlesen

Um die Welt mit Malin und dem Sauerteig

brotWir (also wenn ich in dieser Form mal von den „Deutschen“ reden darf), sind nicht unbedingt als Meister des Reis‘ bekannt, gelten nicht unbedingt als die Experten für Hülsenfrüchte  oder Hersteller der weltbesten Nudeln, aber bei einer Sache kann uns so schnell keiner was vormachen: Brot. Was Urlauber oder auch Langzeit-Auswanderer in Berichten und Dokus nur allzu oft vermissen, ist die gigantische Vielfalt der deutschen Brotlandschaft.  Bei uns gibt es Weißbrot,  Dreikornbrot, Vierkornbrot, Fünfkornbrot, Weizenmischbrot, Dinkelbrot, Maisbrot, Roggen- und Roggenmischbrot,  Leinsamenbrot, Sojabrot, Gewürzbrot, Kartoffelbrot, Steinofenbrot, Pumpernickel und Knäckebrot, Schwarzbrot, Sauerteigbrot, wir können Baguette, Ciabatta und Fladenbrot. Doch auch wenn wir alles können, so stammen viele Ideen aus anderen Ländern. Doch wo gibt es welches Brot und welches ist besonders toll? Die Schwedin Malin Elmlid (studierte BWLerin aus Berlin und Hobbybäckerin) hat sich mit „The Bread Exchange. Vom Reisen und Tauschen mit einem Sauerteig im Gepäck – Geschichten und Rezepte.“ (Prestel Verlag) auf den Weg gemacht, das herauszufinden.  Weiterlesen

Farbrausch: Genuss für alle Sinne.

farbe1Genuss ist Kunst und Kunst ist Genuss. Ein gutes Gericht ist ein wahres Gedicht – in unserem Fall sind die Gerichte sogar Poesie.  Ich als Ästhet (das Auge isst eben bekanntlich mit) bin sofort auf den Titel „Kochen nach Farben. 12 Farben – 12 Menüs“  von Tatjana Reimann, Caro Mantke und Tim Schober, erschienen im Prestel Verlag, angesprungen. Ein erster Blick ins Buch erfüllt all meine Vorstellungen: Perfektion, Anmut, Klarheit.  Das Auge ist vollends befriedigt und schwelgt im harmonischen Farbrausch. Auf der einen Seite sieht man die sechs Bestandteile jedes Gerichts im fertigen Zustand, auf der gegenüberliegenden Seite erfährt man, worum es sich handelt. Schön, übersichtlich, ansprechend. Neben den Rezepten befinden sich im Anschluss daran auch jeweils Bilder der Zutaten im ursprünglichen Zustand, welche beweisen, dass hier nicht getrickst wurde und die Farben nicht von ungefähr kommen. Weiterlesen