Kann Genuss denn Sünde sein?

gesund.pngKlar kann er das, wenn ich da an die zuletzt rezensierten wundervollen Backbücher in ihrer ganzen Opulenz denke. Aber manche Sünden sind es ja durchaus wert, sich in Versuchung bringen zu lassen, oder? Damit wir dann aber nach all den Verlockungen wieder gut in Form sind, gibt es zum Glück auch Werke wie „Gesund Kochen ist Liebe. Über 80 ausgewogene und natürliche Rezepte.“ von Veronika Pachala aus dem ZS Verlag. Ganz ohne Kuhmilch, raffinierten Zucker und Weizen geht es hier dennoch äußerst schmackhaft zur Sache. Weil man diese Grundzutaten ja aber irgendwie sinnvoll ersetzen muss, gibt uns die Autorin im Intro eine kurze Einführung in „Reis, Getreide & Co“, „Fette & Süßungsmittel“ sowie „Superfoods & weitere Lieblingszutaten“. Milch. Fleisch, Fisch und Eier werden nicht gänzlich ausgeschlossen, die Pachala bietet uns aber auch hier alternative Produkte an.  Weiterlesen

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Nord, Süd, West? Ne, in den Osten geht’s

eastAber nicht in unsern Osten, sondern in den Osten Asiens – genauer in den Südosten. Dorthin entführt uns „EAST. 130 Rezepte aus Südostasien“ von Leanne Kitchen & Antony Suvalko. Das farbenprächtige Werk (Hölker Verlag) bietet dabei neben landestypischen Gerichten auch zahlreiche wunderschöne Landschafts- und Portraitaufnahmen, die einem wahrlich den Atem rauben. Wer noch nicht selbst dort war, hat nach dieser Lektüre garantiert Lust, sich selbst einmal live vor Ort in das Abenteuer „Südostasien“ zu stürzen. Weiterlesen

‚türlich, ‚türlich – sicher lecker!

naturWorum es heute geht? Um gesundes, vollwertiges und vor allem natürliches Essen. Heißt ja auch „Natürlich! Köstliche Rezepte für eine gesunde Ernährung.“ (Parragon Verlag). Wie eine sinnvolle und gute Ernährung sich zusammensetzt, bekommen wir zu Beginn kurz erklärt, ebenso wie den Aufbau des Buches und ein paar besonders empfehlenswerte Nahrungsmittel. Und schon geht es los mit „Start in den Tag“ und leckeren Frühstücksideen wie „Gerstenbrei mit Papaya & Pfirsich“, „Griechischem Joghurt mit Orange und gerösteten Saaten“, „Arme Ritter mit Bananen & Pekannüssen“, „Zimtpfannkuchen mit tropischem Fruchtsalat“, „Ricotta-Omelett mit dreierlei Kräutern“, „Kardamom-Waffeln mit Brombeeren & Feigen“ sowie Buchweizen-Blinis mit Birnen & Blaubeeren“. Gerade bedaure ich es ja tatsächlich, dass ich normalerweise nicht frühstücke. Weiterlesen

EinheitsBrei war gestern!

breiKlingt ein bisschen nach Baby oder Kleinkind, der Titel? Ich muss zugeben, dass ich bei „Brei“ eben auch als erstes an Nahrung für zahnlose Erdenbürger denke. Alterstechnisch jetzt in die eine oder die andere Richtung der Lebensskala ausschlagend….
Was wir mit „Brei“ verbinden, ist jetzt in erster Linie nicht „sexy“, „genussvoll“ und „attraktiv“, sondern eher „zahnlos“, „sättigend“ und „schlotzig“. Höchste Zeit also, dass „Frühstücksbrei und Porridge“ von Carina Seppelt (Thorbecke Verlag) mit dem Gerücht um den (Einheits)Brei aufräumt. Tatsächlich erleben Porridge und Co seit es die so genannten Superfoods gibt einen wahren Boom. Da lässt man Chia und Matcha quellen, püriert sich Detox-Smoothies und Wellness-Säfte und rührt auf Teufel komm raus alles zusammen, was uns schöner, schlauer und schlanker macht.  Weiterlesen

Take a „Glas“ and have a break

glasDas Mittagessen ist ja immer so ein heikles Thema, wenn man berufstätig ist. Geht man essen, geht das auf Dauer schlicht ins Geld. Wärmt man sich jeden Tag das vom Vortag auf, geht das auf die Nerven und holt man sich im Supermarkt irgendeinen Snack, wird man dem einfach irgendwann überdrüssig. Die Lösung? Gibt es mit „Pause im Glas. Vegatarisches & Veganes zum Mitnehmen“ aus dem Hölker Verlag von Luisa Zeltner. Auch die Autorin hatte irgendwann keine Lust mehr auf pappige Pausenbrötchen und Kantinenimbiss, weil sie Geldbeutel und Hüften schonen wollte. Bevor es losgeht erhalten wir noch ein paar hilfreiche Tipps zu den Glasversionen und Anregungen, wo man sie bekommt. Und natürlich auch clevere Hinweise dazu, wie man das Glas schichten sollte, damit es nicht matschig wird und auch nach einer gewissen Dauer noch optisch ansprechend aussieht. Und damit auch alles wie immer zeitgemäß ist, gibt es dann ncoh ein paar Hinweise zu Regionalität, Saisonalität, Bio und Milch-Ersatzprodukten. Alle bedient? Dann kann es ja losgehen.

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