Für jeden das Richtige dabei -Smörgås

smörgas.pngJa, das Problem von Autorin Tanja Dusy kenne ich: man lädt eine größere Gruppe zum Essen ein und steht vor der großen Herausforderung, dass  heutzutage je jeder irgendwas nicht isst nicht verträgt meidet und so weiter. Dusy fand die perfekte Lösung für dieses Problem in „Smörgås gemeinsam gemütlich genießen“, also quasi dem schwedischen Butterbrot. 100 Rezepte für opulente Buffets soll es geben, bei denen wirklich jeder etwas findet. Gemüse, Obst, Dips, Cremes, Fleisch (oder auch nicht), Knabbereien wie Nüsse und Grissini und natürlich Brot laden zum Tafeln ein. 15 verschiedene Bords, also Tafeln, wurden zusammengestellt. Bitte zugreifen Weiterlesen

Es war einmal ein Sommer…

sommer.jpgMeine Beine frieren, meine Zähne klappern und meine Nase tropft – es ist kalt. Ich bin für dieses Wetter nicht gemacht und abgesehen davon, dass man nach einem strammen Marsch durch die kühle Luft eine gesunde Gesichtsfarbe hat, kann ich nicht nachvollziehen, warum manche Leute den Winter dem Sommer vorziehen. Ich bin halt kein Wintersportfan und schwitzen tue ich auch nicht wirklich, weswegen alle Zeichen bei mir stets auf SOMMER stehen. Wie erfreut mein kältegeplagtes Herz da „Sommer. Die schönsten Rezepte für sonnige Tage.“ Jens Linder und Johanna Westman bringen mir mit ihrem Werk (Hölker Verlag) zumindest ein paar warme Gedanken in die eisige Realität. Auch die beiden sind bekennende Sommer-Freunde und schenken uns mit ihrem kunterbunten, im Collage-Stil designten Buch bunte Farbkleckse voller Lebensfreude.  Weiterlesen

Mein kleiner Schwedentrip

schwedenSchwedischer Inselsommer. Unsere Lieblingsrezepte“ heißt das Gemeinschaftswerk von Hannah Widell und Amanda Schulman aus dem Verlag Bassermann Inspiration. Ich erinnere mich beim Thema Scheden an eine meiner Jugendfreizeiten. Da gab es die Saune mit angrenzendem Teich, auf dem wir auch Kanufahren lernten, die Plumpsklos hinterm Haus, die zum Schlafraum umgebaute Scheune, den etwas irren Hausbesitzer, der uns morgens schon mal mit der Motorsäge im Schlafraum geweckt hat. Die einwöchige Kanutour, bei der wir unser gesamtes Essen und alles Equiptment in Fässern mitschiffen mussten, wildcampen auf einer Wiese, die – wie wir morgens erkannten- eine Kuhweide war (ein Kuhkopf im Zelt weckte uns), den gellenden Freudeschrei als wir endlich einmal nach Tagen einen Supermarkt fanden und die anstrengenden letzten Tage, an denen wir so gnadenlos durchnässt waren, weil es nächtens geregnet hatte und wir leider die falsche und zu kleine Plane überm Zelt hatten und daher schwammen. Ich erinnere mich aber auch an das Essen dort… Weiterlesen