Sommer, Sonne, Rettungsring

s.jpgWährend es im Winter ja eher die Bücher mit den Tipps für den warmen Bauch (Eintopf), die getröstete Seele (Auflauf) und gegen den Blues (Crumble) sind, boomen dann Richtung Sommer wieder gesunde Snacks (Gemüse mit Dips), leichte Küche (Grillgemüse) und natürlich Salate. Und wer jetzt sagt, dass man letzteres doch nicht als sättigende Mahlzeit sehen kann, dem lege ich „Salate zum Sattessen“ von Bettina Matthaei aus dem GU Verlag ans Herz. Dieses Buch zeigt nämlich eindrucksvoll, dass Salat mehr sein kann als eine kleine Beilage. Aufgeteilt ist es in „Superbowl“, „To Go“, „Delight“ und „Partytime“. Und weil viele nur Kopfsalat und Feldsalat kennen, gibt es einen kleinen Abstecher in die Salatwelt (könnte meiner Meinung nach deutlich umfangreicher ausfallen) sowie einige Hinweise dazu, wie man einen schlichten Salat aufwerten kann (Kräuter, Gemüse, Nüsse…). Aber stürzen wir uns doch mal ganz hemmungslos hinein in die Superbowl … Weiterlesen

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Kunterbunte Paradiesäpfel: Tomaten

tomateSpätestens seit ich mit meinem Papa in Österreich auf einer gigantischen Tomaten-Farm mit hunderten alten und neuen Tomatensorten war, halte ich sie für eine der vielfältigsten Gemüsesorten überhaupt. Groß, klein, rund, oval, rund, gewellt, gelb, orange, rot, grün oder bunt – die Fülle dessen, was sich hinter dem Namen „Tomate“ versteckt, ist gigantisch. Viel schöner übrigens, wie ich finde, der österreichische Ausdruck Paradeiser, denn wie könnte man sie malerischer umschreiben denn als „Paradiesapfel“. Keine Frage also, dass ich mich voller Wollust auf „Kochen-Braten-Einmachen. Tomate“ von Jenny Linford stürzen musste. Erschienen ist das schöne Stück bei Thorbecke, die mich ja bereits häufig begeistert haben. Auf 160 farbenprächtigen Seiten dreht sich alles rund um die rote Frucht, die auch bei uns heimisch ist und uns alljährlich im eigenen Anbau beglückt. Weiterlesen

Achtung, Liebe: Heiß und lecker!

suppeIch liebe Suppe seit jeher. Angeblich wurde die Familienleidenschaft von Seiten meines Großvaters mütterlicherseits übertragen, aber wie auch immer… wenn nichts mehr geht, geht Suppe. Das hat meine Mama dann auch früh dazu veranlasst einfach alles, was ich nicht essen wollte (insbesondere jegliche Gemüse) zu pürieren und in Suppe zu verwandeln. Hat auch meine gesamte Kindheit hindurch perfekt geklappt. Danach musste ich leider lernen, das Gemüse auch in seiner ursprünglichen Form zu genießen. Auf alle Fälle ist diese Suppenliebe geblieben und keine Kartoffelsuppe, Tomatensuppe oder Pastinakensuppe ist vor mir sicher. Und wenn man dann mit diesem heißen Teller voller Kindheitserinnerungen an einem kalten Wintertag die Sonne zumindest innerlich zurückholt, dann ist die Welt in Ordnung und alles ein kleines bisschen besser. Keine Frage also, dass „Suppenliebe.Herzerwärmende Rezepte für jede Gelegenheit“ von Belinda Wlliams aus dem Thorbecke Verlag in meiner Sammlung nicht fehlen darf. Weiterlesen

Das Buffet für den kleinen Angeber :)

schönerJa, ich gebe es zu: ich bin schon so ein kleiner Strunzer (bei uns ist das hier ein kleiner Angeber), wenn ich für Gäste ein Buffet herrichte. Im Idealfall will ich dann nicht nur, dass alle es toll und lecker finden, sondern dass so ein richtiges *boah-wohooo-wow-krass* kommt. Teilweise erreiche ich das dadurch, dass ich einfach eine riesige Menge auffahre, aber ich versuche natürlich auch optisch das ein oder andere Highlight zu servieren. Und ganz ehrlich: mit den richtigen Tipps und Kniffen kann man ja aus der schlichtesten Gurke oder Karotte ein wahres Kunstwerk zaubern. Aber man braucht eben einfach auch das wissen, wo man die richtigen Tipps herbekommt. „Schöner kochen. Die Kunst der perfekten Zubereitung. Rezepte und Tipps für Partys und Feste.“ aus dem Becker Joest Volk Verlag von Rafael Pranschke erscheint mir da eine gute Herangehensweise auf dem Weg zum Superstrunzer – verspricht auch der Autor, der im Intro erklärt :“selbst einfachste Zutaten (…) erhalten durch neue Zubereitungstechniken den Touch des Spektakulären.“ Na dann bin ich ja mal gespannt. Weiterlesen

Dips adios, welcome Chutneys

relishKlar, Dips gehen immer und Rohkost auch. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, wollen wir im Winter doch statt frischer, quarkiger Dips und gesundem, figurbewusstem Gemüse lieber ein paar weiche, warme Chutneys zu Klösen, Gans und Co. Ich für meinen Teil bevorzuge bei kalten Temperaturen eben eher samtige weiche Texturen mit würzigen, winterlichen Aromen und die findet man oft in diesen eingekochten Leckereien. „Chutney, Pesto & Relish. Kleine feine Sachen“ von Usch von der Winden, erschienen im Fackelträger-Verlag, kommt da genau richtig und darf postwendend Einzug in meine Küche halten. Man sollte sich bei den Rezepten an die saisonalen Gegebenheiten halten, denn im Winter mit Erdbeeren arbeiten zu wollen, macht einfach wenig Sinn und so müssen ein paar der Vorschläge eben ein wenig warten. Auf das Rezept „Erdbeer-Minz-Chutney“ freue ich mich dann eben schonmal für den Sommer, ebenso wie auf  „Rhababer-Himbeer-Apfel-Chutney“. Der Großteil der Rezepte passt allerdings hervorragend zum Jahresende, wenn Äpfel, Pflaumen, Zucchine und Kürbis frisch vom Feld in den Geschäften zu bekommen sind. Weiterlesen