Ganz weit weg und doch so nah

juedisch.jpgSo kommt es einem vor, wenn man sich durch das Buch „Die Jüdische Küche. Eine kulinarische Reise zwischen Tradition und Moderne – mit über 160 Rezepten“ von Annabelle Schachmes (erschienen bei Südwest) arbeitet. Ich nenne das bewusst „arbeiten“, denn mit fast 400 Seiten handelt es sich hier um ein echtes Schwergewicht in Sachen Kochbuch. Tradition und Moderne zeigen sich bereits beim Einband, der mit aktuellen Rezeptbildern und alten Fotoaufnahmen entworfen wurde. Diese Gestaltung setzt sich auch im Inneren fort, wo an vielen Stellen schwarz-weiß Fotografien  vergangener Tage auf alte Gebräuche und Lebensart hinweisen. Daneben gibt es aktuelle Fotografien – viele mitten aus dem Leben wie vom Markt oder aus Cafes. Ungeschönt, echt, lebensnah. Das hatten wir ja in letzter Zeit schon einige Male.  Weiterlesen

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Savoir vivre – mit dem passenden Wein

weinWie ich ja schon das ein oder andere mal habe durchblicken lassen, habe ich ein gewisses Faible für Wein. Eigentlich als Pfälzer Gewächs natürlich für die heimischen Tropfen, aber als Weinfreund verschmäht man auch keinen guten Tropfen von außerhalb. Da ich 2014 das Glück hatte, einen viertägigen Kurztrip durch Sud-Ouest Frankreich zu gewinnen, und mit zwei Sommeliers die französische Reblandschaft erkundete (Videobeweis Teil 3: hier) freute ich mich ganz schnitzelig auf „Meine Weinlese in Frankreich. Rezepte & Lebensart“ von Christiane Leesker und Vanessa Jansen aus de, Hölker Verlag. Zehn Winzerfamilien gewährten Einblicke in ihre Höfe, Töpfe und Leben und ermöglichten ein Buch voller authentischer, ungeschönte rund dennoch wunderschöner Eindrücke. Wie die Autorinnen betonen, waren sie extra zur Lese vor Ort, um realistische und lebensnahe Fotos und Rezepte einsammeln zu können. Das Ergebnis zeigt, dass es das wert war.

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