Kann man „Geschmack“ zaubern?

umami.jpgSeit ich vor Kurzem gleich zwei Krimis in der Hand hatte, die sich mit dem Phänomen einer einzigartigen „Substanz“ befassten, die beigemengt allen Speisen zu höchstem Genuss verhalfen, frage ich mich schon, ob sowas denn generell möglich ist. Glutamat ist da ja gar nicht so weit davon entfernt. In meiner Kindheit hieß das Zaubermittel hierfür übrigens schlicht „Maggi“. Umso gespannter bin ich auf „Umami“ aus dem Hause Tre Torri von Heiko Antoniewicz. Übersetzt bedeutet das nämlich „wohlschmeckend“ und genau dieser Umami-Geschmack ist auch so ein Phänomen. Passt also perfekt. Weiterlesen

Krasse Kunstfertigkeit in der Küche

küche.jpgWenn ein studierter Physiker und Mathematiker mit großer Begeisterung kocht und dann auch noch ein Kochbuch herausgibt, kann man sich schon denken, dass es hierbei ziemlich hochtrabend zugeht. Genau das ist bei „Das moderne Küchenhandwerk“ aus dem Tre Torri Verlag von Thomas Vilgis und Rolf Caviezel nämlich dann auch der Fall. Da werden die Kochvorgänge wissenschaftlich analysiert und kreative Rezepte auf ein ganz neues Niveau gehoben. Abgefahren, anspruchsvoll und verdammt krass. Weiterlesen

Peace, Food und tausende Autorenbilder

img_5535Ich mag Fotos in Kochbüchern. Sehr sogar. Fotos von Zutaten, Gerichten, Kochvorgängen, ja auch von Landschaften und Kulturen, Gruppen und Tieren, wenn sie irgendwas mit dem Buch zu tun haben. Was mich allerdings irritiert ist, wenn rund die Hälfte der Fotos im Buch den Autor in diversen essenden Posen zeigt. Schön, dass es ihm schmeckt, aber man kann es auch übertreiben. Bei „California Kitchen. Peace, Love & Food“ von Christian J. Goldsmith (Tre Torri Verlag) erreicht das Ausmaß der Eigenportraits ungeahnte Dimensionen. Wenn denn wenigstens die Rezepte überzeugen, lass ich mir das vielleicht sogar gefallen. Weiterlesen