Streetfood ?! Sounds good!

veganAllerdings auch nur, weil ich mal wieder das kleine Wörtchen „vegan“ überlesen habe. Aber bei „über 50 Rezepten“ müsste doch zumindest eines dabei eins, das ich überzeugend finde – vegan hin oder her, oder? Erschienen ist das Werk „Vegan Street Food“ von Nadine Horn & Jörg Mayer in der Edition Fackelträger, was schonmal bedeutet, dass es sich um ein hochwertiges Buch mit guten Bildern handeln müsste – so der Erfahrungswert bisher. Das Cover ist schön gestaltet und auch die ersten Seiten, die uns über die Motivation der Autoren zu diesem Buch, die Geschichte des Streetfood und die aktuellen Trends informieren, sind ansprechend gestaltet. Ein umfangreiches Glossar erklärt diverse Zutaten, die vielleicht nicht jeder kennt und vor allem nicht jeder daheim hat, damit man sich rechtzeitig darum kümmert, diese zu besorgen, bevor man sich an die Rezepte macht. Dass die Rezepte nicht alle „gesund“ sind, sondern es auch ums Schlemmen und „Quality time“ geht, heben die Autoren gleich mal hervor, bevor es hier zu Fehleinschätzungen kommt… Weiterlesen

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Sehnsucht nach Südindien

spiceSpirit & Spices. Südindische Kochkulturen“ von Michael Langoth aus der styria edition hat mich in mehrfacher HInsicht überrascht. Zuerst fällt auf: das Buch kommt wirklich großfromatig daher, was bei den tollen Bildern aber nur von Vorteil ist, damit man sich an diesen in ihrer ganzen Opulenz erfreuen kann. Dann stellt  man bereits auf den ersten Seiten fest, dass es sich nicht (wie ich ursprünglich dachte) um ein Kochbuch handelt, sondern vielmehr um ein Kulturbuch. Wir erfahren sehr textreich, aber auch mit unglaublich tollen Bildern alles rund um die Kultur, die Ernährung, die Landwirtschaft, die Religion und mehr. Wie das mit den Gewürzen ist, den heiligen Kühen, dem Vegetarismus und der indischen Brotkultur. Die Gewürze wie Pfeffer, Kardamom, Koriander, Curryblatt, Tamarinde, Asant, Schwarzkümmel, Amchur oder auch Ajowan werden ausführlich dargestellt, oftmals sieht man die einzelnen Zwischenschritte von der frischen Frucht bis hin zum fertigen Gewürz, es werden die Einsatzgebiete und die medizinischen Aspekte erläutert. Weiterlesen

Beilage? Nee, Mahlzeit. So ganz alleine. Nur Gemüse.

gemuese1Wenn ihr meine Mama fragt, wie man einen Vegetarier glücklich macht, dann wird sie wohl sagen :“Indem wir nicht nur eine Beilagenkarte bekommen oder gar eine Art „Restküche“, sondern richtige Gerichte“. Wer jetzt behauptet, dass es doch mittlerweile ein total großes Angebot für Vegetarier gäbe und es kein Problem wäre lecker und gut satt zu werden, der mag in Großsstädten sicherlich recht haben, aber auf dem Dorf ist das oft noch anders, leider. Ich erinnere mich leidig an einen Urlaub, in dem wir ein kleines Dorf in Bayern erwischten, in dem man die Veggies eher so als Aliens oder den Yeti abtat: soll es geben, haben wir aber noch nie gesehen…. Meine Mutter lebte eine Woche von Bratkartoffeln (wenn sie Glück hatte, kamen die tatsächlich ohne Speck), Beilagensalat und jeder Menge Nachtisch. Dabei zeigt „Gemüse. Das Kochbuch.“ von Andrea Grossmann, Michael Kolm und Johann Pabst aus dem pichler Verlag, dass es so einfach sein könnte bei der Fülle der Sorten und Zubereitungsarten.
Im Übrigen war das mit dem Speck an den vegetarischen Bratkartoffeln nur eine von zahlreichen Erlebnissen dieser Art: Wir hatten auch ( – wohlgemerkt immer mit dem Hinweis, dass sie vegetarisch essen möchte -) Feldsalat mit Speck, Kartoffelsuppe mit Grieben, in Schmalz gebratene Pfannekuchen, Gemüsesuppe mt Hühnerfond und mehr. Ich glaube ich wäre an dieser Stelle ziemlich böse geworden… ^^ aber zurück zum Gemüse. Weiterlesen