Veggie von A -Z

veggie.jpgWie bei zahlreichen Kochbüchern, die in den letzten Jahren den Markt fluteten, liegt auch „Vegetarisch mit Liebe. 120 Rezepte von Apfel bis Zucchini“ (Südwest Verlag) ein Blog zu Grunde. Mit ihrem Koch-Blog „Love & Lemon“ begann für die Autorin Jeanine Donofrio die intensive Auseinandersetzung mit Rezepten und Zutaten, wobei sie erkannte, dass die wichtigste Eigenschaft eigentlich die Flexibilität ist: Sich nicht starr an Rezepte halten, mal variieren, mit dem Vorhandenen arbeiten und schnell etwas Leckeres zubereiten. Und weil man manchmal nicht das Gemüse bekommt, was man für ein Rezept bräuchte, einen dafür aber etwas anderes im Gemüseladen stark anspricht, ist das Buch nicht nach Mahlzeiten, sondern nach Gemüse und Obst sortiert. Anders, aber gut. Weiterlesen

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24 Stunden Gemüsepower

IMG_5071.JPGBei mir hat es ziemlich lang gedauert bis ich mich mit dem Gedanken „Gemüse zum frühstück“ anfreunden konnte und auch heute geht das nicht weit über Rohkost mit Dip hinaus. Dass es viel mehr Möglichkeiten gibt, wie zum Beispiel „Spicy Green mit Spiegelei“ und „Guten-Morgen-Muffins mit Zucchini und Pecannuss“ zeigt uns Ditte Ingemann mit ihrem „Veggie Love. 80 Gemüserezepte für den ganzen Tag“ aus dem Thorbecke Verlag.  Weiterlesen

Rucki-zucki- aber veggie!

gemüseDass vegetarisches Essen keineswegs aufwändiger ist oder länger braucht, zeigt uns Udo Einenkel mit „Vegetarisch ganz einfach. Fantasievolle Rezepte aus der Bioküche“ vom blv Verlag. Da der Autor nicht nur ein passabler Koch ist, sondern ein ganz ausgezeichneter, der sogar vom Gault Millaut prämiert wurde, freue ich mich ganz besonders auf das Buch. Und dann kann er nicht nur kochen und vermittelt das Wissen in seiner Kochschule, sondern ist nebenbei auch noch als Autor – wie wir bereits wissen- sowie als Foodfotograf und Foodstylist tätig. Ein Komplettpaket also, das man da geliefert bekommt. Das gibt schon mal einen dicken Pluspunkt.  Weiterlesen

Kann Genuss denn Sünde sein?

gesund.pngKlar kann er das, wenn ich da an die zuletzt rezensierten wundervollen Backbücher in ihrer ganzen Opulenz denke. Aber manche Sünden sind es ja durchaus wert, sich in Versuchung bringen zu lassen, oder? Damit wir dann aber nach all den Verlockungen wieder gut in Form sind, gibt es zum Glück auch Werke wie „Gesund Kochen ist Liebe. Über 80 ausgewogene und natürliche Rezepte.“ von Veronika Pachala aus dem ZS Verlag. Ganz ohne Kuhmilch, raffinierten Zucker und Weizen geht es hier dennoch äußerst schmackhaft zur Sache. Weil man diese Grundzutaten ja aber irgendwie sinnvoll ersetzen muss, gibt uns die Autorin im Intro eine kurze Einführung in „Reis, Getreide & Co“, „Fette & Süßungsmittel“ sowie „Superfoods & weitere Lieblingszutaten“. Milch. Fleisch, Fisch und Eier werden nicht gänzlich ausgeschlossen, die Pachala bietet uns aber auch hier alternative Produkte an.  Weiterlesen

Ein Fest für Vegetarier!

vegeAuch wenn ich selbst keineswegs Vegetarier bin, so beschwere ich mich doch recht oft (auch hier) darüber, dass es für Vegetarier häufig kein adäquates Angebot gibt, sondern meist auf „den Rest“, also die Beilagen, verwiesen wird. Würde mich jetzt vielleicht auch gar nicht so sehr tangieren, wenn ich das nicht seit Jahrzehnten bei meiner Mama mitkriegen würde, die deswegen eher ungern auswärts isst. Okay, hier in der Pfalz, wo ich lebe, sind Wurst und Fleisch einfach Grundnahrungsmittel – zumindest in der Gastronomie. Umso schöner also, dass es bei den Kochbüchern mittlerweile immer und immer mehr OHNE gibt. „Festlich vegetarisch. 18 Menüs fürs ganze Jahr.“ ist da eines der aktuellsten Beispiele aus dem Haus Hölker von Martin Kintrup. Toller Einband, sehr hochwertige Aufmachung und meine große Hoffnung für Weihnachten, denn bei uns gibt es Braten … außer für Mama. Weiterlesen