Männer am Herd – kochen macht sexy

mann.jpgLängst ist die Küche nicht mehr den Frauen alleine zuzuordnen, denn in Zeiten von (angestrebter) Gleichheit der Geschlechter haben sich die Männer ihren Platz in der Küche erkocht. Ich persönlich kenne viele Pärchen, bei denen es der Mann ist, der sich in der Küche experimentell betätigt während die Frauen immer dann zum Einsatz kommen, wenn es schnell gehen muss oder Standard gekocht wird. Während die Männer schon immer ihre Begeisterung fürs Grillen und entsprechend hochwertiges und teures Equipment ausgelebt haben, widmen sich viele mit dem gleichen Feuereifer (und teurem Equipment) der heimischen Küche. Gute Beispiele hierfür finden sich auch in „Gastrosexuell. Männer, die fürs Kochen brennen“ von Svenja Jelen, erschienen im Delius Klasing Verlag, von dem ich ja bereits „GIN“ und „So frühstückt die Welt“ vorgestellt hatte.  Weiterlesen

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Und sonst so? Fisch. Viel Fisch!

fischIch bin ja ein Verfechter von sinnvoller Ernährung, sprich regional und saisonal. So mit Superfoods und Paleo, vegan und Raw bin ich skeptisch. Insbesondere, weil einem viele Ernährungstrend das Geld aus der Tasche zeihen und dann herauskommt, dass der Trend jetzt doch nicht wirklich ultra-gesund ist. Stattdessen nur das kaufen, von dem ich weiß, wo es herkommt und wie es erzeugt wurde, finde ich viel gesünder. Zeit also mal für ein regionales Kochbuch: „Das Beste vom Bodensee. Fisch.“ von Christiane Leesker und Vanessa Jansen aus dem Südwest-Verlag. Für mich eine logische Sache: See = Wasser= Fisch. Aber ich gebe zu, dass ich noch nie am Bodensee war und von daher keinen Plan habe, was da drin so kreucht, fleucht und umherschwimmt. Nach dem x-ten Rezept mit „Felchen“ weiß ich immerhin, dass der sich dort scheinbar tummelt. Soll sogar die Spezialität am Bodensee sein – und schon wieder was gelernt. Schön. Weiterlesen

Savoir vivre – mit dem passenden Wein

weinWie ich ja schon das ein oder andere mal habe durchblicken lassen, habe ich ein gewisses Faible für Wein. Eigentlich als Pfälzer Gewächs natürlich für die heimischen Tropfen, aber als Weinfreund verschmäht man auch keinen guten Tropfen von außerhalb. Da ich 2014 das Glück hatte, einen viertägigen Kurztrip durch Sud-Ouest Frankreich zu gewinnen, und mit zwei Sommeliers die französische Reblandschaft erkundete (Videobeweis Teil 3: hier) freute ich mich ganz schnitzelig auf „Meine Weinlese in Frankreich. Rezepte & Lebensart“ von Christiane Leesker und Vanessa Jansen aus de, Hölker Verlag. Zehn Winzerfamilien gewährten Einblicke in ihre Höfe, Töpfe und Leben und ermöglichten ein Buch voller authentischer, ungeschönte rund dennoch wunderschöner Eindrücke. Wie die Autorinnen betonen, waren sie extra zur Lese vor Ort, um realistische und lebensnahe Fotos und Rezepte einsammeln zu können. Das Ergebnis zeigt, dass es das wert war.

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