Master? Hab ich. Den Master Wein-Guide

wein.jpgEs gibt ja diese Flachwitze von wegen „Ich kenne mich mit Wein aus. Ich sehe direkt, ob er weiß oder rot ist“, aber so ein bisschen Weinwissen schadet ganz ehrlich einfach nicht. Wer jetzt ein solides grundsätzliches Wissen rund um den Wein erlangen möchte (das richtige Wissen erlangt man ja eigentlich nur durchs Probieren 😉 ), der kann sich dies zum Beispiel mit „Der Master Wein-Guide. Die Magnum-Edition von den Machern von winefolly.com“ (Heyne) anlesen. Madeline Puckette und Justin Hammack führen charmant in die Weinwelt ein. Im Übrigen „ausgezeichnet mit dem „Oscar“ der Foodbranche, dem renommierten James Beard Award für das beste Getränke-Buch 2019″… Weiterlesen

Verstörende Kunst – darauf einen Wein

galaIch mag Wein und ich mag auch Dali zuweilen recht gerne, hätte jedoch bis zu „Die Weine von Gala“ (von Salvador Domenech Philippe Hyacinthe Dali von der königlichen Akademie San Fernando, Taschen Verlag) nicht unbedingt damit gerechnet, dass es zwischen beiden eine Verbindung gibt. Wobei ich ganz ehrlich zugeben muss, dass ich auch nach der Lektüre dieses Kunstwerkes nicht so recht sagen kann, was beide nun wirklich  miteinander zu tun haben. Aber die bei mir bislang recht irdisch verortetet Materie „Wein“ bekommt auf einmal ziemlich Dadaistische Züge… Weiterlesen

Essen, Wein & eine große Portion Liebe

food.jpgIch wiederhole mich, wenn ich hier erneut auf den Pfälzer und seine Liebe zu gutem Essen und leckerem Wein hinweise, daher geht es stattdessen schnurstracks zu „Food, Love & Wine. Die besten Rezepte zum Wein.“ von Kerstin Ghetto und Natalie Lumpp. Letztere ist bekannt als Autorin und Sommeliere, aber auch als Kritikerin bei der ein oder anderen Kochsendung. Kerstin Ghetto kenne ich als Bloggerin und verbandelt mit der Pfälzer Weinszene. Außerdem war sie jüngst erst beim Perfekten Dinner zu sehen. Beide Damen also optimal dafür geeignet, diese Themen kompakt in ein Buch zu packen.  Weiterlesen

Das neue Trinken 2.0

wasser.jpgIn der heutigen Zeit, in der sich ja kaum noch einer nur nach dem Motto „schmeckt mir, ess ich“ ernährt, sondern jeder auf irgendwas achtet und irgendwas meidet, die Menschen sich zumindest in der Theorie weit mehr mit ihrem Essen auseinander setzen als jemals zuvor (- und dabei oftmals einen weit größeren Müll essen als jemals zuvor-) und die Themen „Achtsamkeit“ und „Bewusstsein“ quasi omnipräsent sind, da ist es dann natürlich naheliegend, dass sich das auch aufs Essen überträgt. Wir hätten da zum einen natürlich so etwas wie die Craftbeer-Szene, aber auch in anderen Getränkesparten die Besinnung auf regionale Produkte, das Zelebrieren der Langsamkeit (- Kaffe wird wieder gebrüht) und insbesondere die Hinwendung zu alkoholfreien Getränken. So war es nur eine Frage der Zeit, wann sich ein ganzes Bch einmal der Frage widmet: Was trinke ich zu gesellschftlichen Anlässen, wenn ich keinen Alkohol möchte, mir Wasser aber auf die Dauer zu langweilig ist?! „Die neue Trinkkultur. Speisen perfekt begleiten ohne Alkohol“ von Nicole Klauss (Westend Verlag) setzt sich genau damit auseinander. Weiterlesen

Süffiges selbst angesetzt

schnaps.jpgDas Thema „Schnäpse“ und „Liköre“ aus der heimischen Küche hatten wir ja bereits, aber ich bin der Ansicht, dass da noch ein paar weitere Bücher nie schaden können und freue mich über „Ansatzschnäpse. Liköre, Schnäpse und Kräuterweine selbst gemacht“ von Walter Gaigg aus dem Heyne Verlag. Weil dem Autor die Rezepte anderer Werke oft zu zu exotisch oder zu süß waren, hat er einfach mal selbst ein Buch verfasst, in dem er hauptsächlich Ansatzschnäpse aus heimischen Kräutern vorstellt, auf zu viel Zucker verzichtet und bei den Likören auf Klassiker zurückgreift. Klingt gut! Weiterlesen