Familienrezepte mit Spaßfaktor

yummyYummy! Lieblingsrezepte für die ganze Familie“ heißt es bei Susanne Klug (ZS Verlag). Die Autorin präsentiert uns hier ein Kochbuch für alle, das neben Rezepten und allerlei Tipps & Tricks („Gewusst wie“) auch immer ein paar Seiten im Anschluss an die einzelnen kapitel bereithält, auf denen man sich Wichtiges notieren kann oder die Kleinen sich künstlerisch austoben dürfen während die Großen am Herd stehen. Die sieben Kapitel stehen den Mottos „Gute-Laune-Snacks“, „1,2,3 – Essen ist fertig“, „Family Time“, „Heute was Besonderes“, „Heute kocht Papa“, „Die Mini-Küchenchefs“ und „Das Beste zum Schluss“. Dass es sich hier tatsächlich um ein Kochbuch handelt, bei dem auch die Kinder bereits in die Küchenarbeit eingebunden werden sollen, ist ein wichtiges Anliegen der Autorin, das sie bereits im Intro hervorhebt. Um möglichst nah dran zu sein, an der Familie, gibt es nicht nur Bilder der Gerichte, sondern auch solche aus dem Familienalltag der Verfasserin. Schöne Idee. Weiterlesen

Backen für Faule mit Wow-Effekt

zauberkuchenIch liebe ja backen und gerne auch mal ein bisschen umfangreicher. Umso unentspannter bin ich dann, wenn ich mal nicht die Zeit habe, stundenlang in diversen Arbeitssschritten groß den Backlöffel zu schwingen. Da mir ein Marmorkuchen oder Sandkuchen dann immer zu unspektakulär ist (och nö, das kann ja jeder), bin ich immer auf der Suche nach Kuchen und Torten, die wahnsinnig aufwändig aussehen, dabei aber im Handumdrehen und mit wenigen Arbeitsschritten zuzubereiten sind. Geht nicht, sagst du jetzt? Ging bislang nicht mit Torten, sage ich (mein absoluter Tipp sind ide Blitzkuchen von Dr. Oetker, die ich heiß und innig liebe, weil sie genau diese Kombi aus schnell, einfach und zumindes ein bisschen beeindruckend sind). Mit „Zauberkuchen. 1 Teig = 3 Schichten“, erschienen bei Throbecke und verfasst von Christelle Huet-Gomez, soll sich das nämlich ein für allemal erledigt haben (hoffe ich). Weiterlesen

„Raus aus meiner Küche“ – ein Einzelkind kocht

zweiEs gibt so Dinge, die haben für mich schlichtwegs nichts in der Küche zu suchen: Geschmacksverstärker, M****-Fix-Produkte, mein Kater (der ist trotzdem immer drin) und mein Freund. Warum ich meinen Freund nicht in der Küche haben mag? Bei  mir ist die Küche mein Reich,  mein Rückzugsort, mein Naherholungsgebiet und meine geheime Hexenkammer, in der ich nicht beobachtet werden möchte und ohne kritische Kommentare vor mich hinwerkeln kann. Steht meine bessere Hälfte neben mir, höre ich, wie er angesicht meiner Schneidetechniken scharf die Luft einzieht, beim Anblick wie ich spontan alle möglichen Gewürze in einen Topf kippe, die Augen verdreht und sobald ich mit Chilli anfange, schwer schluckt. Ich bin ein „Nach-Bauch-Kocher“ und der mag in der Küche gerne seine Ruhe. Dass das nicht unbedingt zur Zweisamkeit eines Pärchendaseins beiträgt, weiß ich schon und hoffe daher, dass mir „Zwei in der Küche. Kochbuch für glücklich Paare.“ von Christie Dufault und Jordan Mackay verfasst und im Hölker Verlag erschienen, den entscheidenden Leitfaden liefert, diesem Problem Abhilfe zu schaffen. Weiterlesen