S‘ Schwobeländle kocht

schwaben.pngEines meiner absoluten Top-Bücher ist „Fingerfood- schwäbisch gut„, das seit meiner Rezension damals schon so oft zum Einsatz kam. Ebenfalls aus dem Ulmer Verlag, diesmal aber von Elke Knittel und Rolf Mauer gibt es in ganz ähnliche Richtung „Spätzle, Maultaschen & Co. Schwäbische Geschichten und Rezepte“. Eingeteilt ist das Ganze in die Rubriken der Heiligtümer Schwabens, nämlich „Laugenbrezeln“, „Maultaschen“, „Spätzle“, „Springerle“ und „Keine Heiligtümer – aber auch nicht schlecht“, also ein bisschen unbekanntere Spezialitäten, sowie dann natürlich noch „Mmh … die Rezepte“. Ich bin gespannt, was ich da so alles Neues erfahre. Weiterlesen

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Die gute Hausfrau – Süßes aus den 70-ern

torte.jpgNachdem mich schon die glorreichen Partyrezepte der 70-er erfreut und sehr erheitert haben, gibt es als Zugabe nun auch noch „Torten, Kuchen & Gebäck. Unsere besten Rezepte der 1970er“ ebenfalls aus dem BuchVerlag für die Frau. „Wenn Sie Gäste erwarten, nimmt Selbstgebackenes Ihnen die Arbeit ab, dem Besuch bis zur Haustür entgegenzugehen, der Duft empfängt ihn bereits auf der Treppe. Dazu de strahlenden Augen: „Das riecht ja herrlich, so viel Mühe hast du dir gemacht.““ Ob Selbstgebackenes dann auch die Tür öffnet, bleibt offen … Weiterlesen

Herzhaft, deftig – das Allgäu ruft

allgäu.jpgDa ich beim Allgäu irgendwie immer an Kühe, Berge und endlose Wanderungen denke, erwarte ich hier auch die entsprechenden Rezepte, die einen nach so einer harten Tour belohnen und wieder zu Kräften bringen. 80 Rezepte verspricht das handliche Spiralbuch „Das Allgäu tischt auf“ aus dem AVA Verlag. Von der geselligen Runde bis zum Familienfest, von pfiffig bis raffiniert und von salzig über süß wurden hier die Lieblingsrezepte Allgäuer Landfrauen zusammengetragen. Das klingt ganz hervorragend und nach einer kleinen Einführung mit Tipps und Tricks rund um die Ausrichtung von Festen mit Einladung, Getränkeauswahl, Deko und Mengenangaben starten wir mit „Vorspeisen. Aufstriche, Suppen & Salate“. Weiterlesen

Butter hier, Sahne da – wie wunderbar ?!

lichterWas mich bei Lichter und Lafer (ich gehe davon aus, dass die meisten diese beiden Spitzenköche kennen) immer aufs Neue schockiert, ist der Einsatz von Fett in der Küche. Da wird die ohnehin schon reichhaltige Sauce oder Creme nochmal  mit zusätzlich Olivenöl und einem ordentlichen Schlag Butter verfeinert und ein Dessert, das quasi aus Sahne und Zucker besteht, wird nochmal mit extra Sahne, Likör, und Dessertsauce getoppt. Trotzdem mag ich den Lichter extrem gerne und nehme mir seit Jahren vor, endlich mal zu seinem Liveprogramm zu gehen. Bis ich das endlich mal schaffe, gibt es vorab „Alles in Butter. Rezepte zum Glücklichsein“ aus dem Bassermann Verlag. Weiterlesen

Home is where…

heimatyou get your „Leibgericht“. So oder so ähnlich könnte man das formulieren, denke ich. Und da passt dann „Das Heimatkochbuch. 100 beliebte Klassiker“ von Bianca Classen und Andreas Neubauer ganz hervorragend. Das extrem schön gestaltete Werk (Hölker Verlag), das komplett ohne Fotos auskommt und stattdessen mit Zeichnungen und Malereien reich geschmückt ist überzeugt schon auf den ersten Blick. Liebevolle und detailreiche Zeichnungen leiten uns durch die Kapitel „Suppen & Eintöpfe“, „Salate & Gemüse“, „Lieblingsrezepte für jeden Tag“, „Sonntagsessen“, „Fisch“ und „Süßes, Kuchen & Gebäck“. Und weil regionale Gerichte ja meist traditionell überliefert sind und sich Oma und Opa damals nur das zubereiten konnten, was gerade verfügbar war, richtet sich hier alles nach der Saison. Was wann Saison hat, erfahren wir im „Saisonkalender“ zusammen mit allerlei hilfreichen Infos rund um „Regionalität“, „Lagerung“ und „Anbau“.  Weiterlesen